Marcoleta wegen Pluender-Vorwuerfen angeklagt
Am 30. Juni versammelten sich Mitglieder der religiösen Gruppe Iglesia ni Cristo in Teilen von Metro Manila. Sie unterstützten den Senator Rodante Marcoleta. Die Kundgebung führte zur zeitweisen Schließung der White Plains Avenue in Quezon City. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf bis zu 12.000. Marcoleta, der ebenfalls Mitglied der Iglesia ni Cristo ist, steht wegen eines Pluender-Vorwurfs vor dem Ombudsmann. Es gibt Fragen zu seinen Wahlkampfspenden.
Am 3. Juli reichte das Büro des Ombudsmanns eine nicht kautionsfähige Pluender-Anklage gegen Marcoleta beim Anti-Korruptionsgericht Sandiganbayan ein. Der Vorwurf bezieht sich auf seine 75 Millionen Pesos an Wahlkampfspenden. Neben dem Pluender-Vorwurf wird Marcoleta auch mit drei Fällen der mutmaßlichen Verletzung des Präsidialdekrets Nr. 46 (Annahme von Geschenken) angeklagt.
Am 1. Juli führte der Senat eine öffentliche Anhörung durch. Dabei ging es um die Rekrutierung junger Menschen durch Online-Extremistennetzwerke. Experten beschrieben einen mehrstufigen Anwerbungsprozess. Dieser reicht weit über gewalttätige Videospiele hinaus und umfasst verschlüsselte Nachrichtenplattformen und Online-Communities. Die Experten betonten, dass Online-Anwerbungsnetzwerke, nicht nur Spiele, nihilistische gewalttätige Extremismus antreiben. Die Gesetzgeber erwägen neue Schutzmaßnahmen für Kinder.
Am 2. Juli hoben die Philippinen und Kanada ihre bilateralen Beziehungen auf das Niveau einer strategischen Partnerschaft an. Präsident Ferdinand Marcos Jr. und der kanadische Premierminister Mark Carney formalisierten die Aufwertung der Beziehungen während des offiziellen Besuchs von Marcos in Vancouver. Marcos ist der erste philippinische Präsident, der Kanada seit dem Staatsbesuch von Benigno Aquino III im Jahr 2015 besucht.