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Marcoleta soll rechtlichen Prozess in Plünderungsfall durchlaufen

Das Präsidialamt hat am Dienstag die Behauptung von Senator Rodante Marcoleta zurückgewiesen, dass seine mögliche Festnahme die Bemühungen zur Aufdeckung angeblicher Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten behindern würde.

Consequences of natural disaster. Kayak boat floating on flooded streetbilanol
Symbolbild: Envato

Das Präsidialamt forderte den Senator auf, den Rechtsweg zuzulassen. Tausende Menschen hatten sich zuvor entlang der EDSA versammelt, um Marcoleta zu unterstützen. Er hatte zuvor erklärt, dass seine mögliche Festnahme ihn daran hindern würde, seine Kampagne gegen angebliche Korruption fortzusetzen, einschließlich seiner Prüfung von Hochwasserschutzprojekten.

Bei einer Pressekonferenz im Präsidialamt erklärte die stellvertretende Unterstaatssekretärin für Presseangelegenheiten, Claire Castro, dass der Fall gegen Marcoleta auf seiner eigenen Aussage basiert, 75 Millionen Pesos von drei Spendern erhalten zu haben, während er als Kongressabgeordneter diente.

Marcoleta hat bestritten, dass das Geld aus staatlichen Mitteln stammt. Castro verwies auf das Plünderungsgesetz des Landes und erklärte, dass der Vorwurf nicht nur die angebliche Veruntreuung öffentlicher Gelder umfasst.

Unter dem Plünderungsgesetz umfasst unrechtmäßig erworbener Reichtum das Erhalten von Provisionen, Geschenken, Anteilen, Prozentsätzen, Rückzahlungen oder anderen finanziellen Vorteilen im Zusammenhang mit staatlichen Verträgen oder Projekten.

Castro widersprach auch der Behauptung von Marcoleta, dass seine mögliche Festnahme die Ermittlungen zu den Hochwasserschutzprojekten stoppen würde. Sie betonte, dass die Untersuchung nicht von einer einzigen Person abhängt.

Journalisten, Sachverständige und andere Zeugen könnten weiterhin zur Aufklärung der Tatsachen beitragen, auch ohne Anhörungen im Senat. Die Sprecherin des Präsidialamtes forderte Marcoleta auf, den Rechtsweg zuzulassen, anstatt auf öffentliche Demonstrationen zurückzugreifen.

Castro wies darauf hin, dass Marcoleta selbst zuvor sein Vertrauen in das philippinische Justizsystem zum Ausdruck gebracht hatte. Sie betonte, dass der Präsident keine Hand in einem möglichen Fall gegen Marcoleta hat.

Der Präsident hat keine Kontrolle über den Fall. Er liegt beim Ombudsmann. Auf die Frage, ob das Präsidialamt es für angemessen hält, dass der Ombudsmann einen möglichen Fall gegen Marcoleta öffentlich bekannt gibt, bevor Anklage erhoben wurde, erklärte Castro, dass dies in der Zuständigkeit des Antikorruptionsamtes liegt.

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