Politik

Marcoleta: Anstehende Plünderungsvorwürfe Teil eines koordinierten Versuchs, ihn zum Schweigen zu bringen

Senator Rodante Marcoleta behauptet, dass die bevorstehende Einreichung von Beschwerden gegen ihn vor dem Sandiganbayan Teil eines koordinierten Versuchs ist, ihn zum Schweigen zu bringen. Er will verhindern, dass weitere Enthüllungen aus der Senatsuntersuchung zu Hochwasserschutzmaßnahmen bekannt werden. Zudem soll er an den bevorstehenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte gehindert werden.

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Symbolbild: Envato

Marcoleta veröffentlichte am Dienstag, dem 30. Juni 2026, eine Erklärung. Darin bestritt er jede Schuld und bezeichnete den Fall als politisch motiviert. Er reagierte damit auf Berichte, dass das Büro des Ombudsmanns plant, Anklagen wegen angeblicher Wahlkampfspenden in Höhe von 75 Millionen Peso einzureichen. Diese Spenden soll er während des Wahlkampfes 2025 erhalten haben.

Marcoleta betonte, dass er keine Verbündeten mehr habe. Er sehe seine einzige Schuld darin, den Bürgern zu dienen. Er habe den Mut besessen, die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Er warnte, dass seine Verhaftung die laufenden Ermittlungen stoppen und ihn daran hindern würde, an den bevorstehenden Amtsenthebungsverfahren teilzunehmen.

Der Senator argumentierte, dass die jüngsten Entwicklungen ein Muster zeigten. Personen, die mutmaßliche Korruption aufdecken, würden verfolgt. Gleichzeitig würden die Hauptverantwortlichen nicht verfolgt. Er verwies auf eine seit April 2026 anhängige Beschwerde gegen den ehemaligen Sprecher des Repräsentantenhauses, Martin Romualdez. Zudem kritisierte er, dass ein ehemaliger Beamter des Verkehrsministeriums als Kronzeuge umgedreht worden sei.

Ombudsmann Jesus Crispin Remulla bestätigte am Montag, dem 29. Juni 2026, dass das Büro des Ombudsmanns daran arbeitet, den ehemaligen Verkehrsminister Manuel Bonoan als Kronzeugen in den laufenden Ermittlungen zu Hochwasserschutzprojekten zu gewinnen. Marcoleta betonte, dass seine Rolle bei den Senatsuntersuchungen zu mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten ihn zum Ziel gemacht habe.

Der Senator hatte zuvor den Vorsitz des Senatsausschusses für blaue Bänder inne, der die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten untersuchte. Er kritisierte auch den Zeitpunkt der Maßnahmen des Ombudsmanns. Er wies darauf hin, dass Senator Panfilo Lacson zuvor angedeutet hatte, dass weitere Senatoren ins Gefängnis kommen könnten. Dies deute auf Vorwissen über die Entwicklungen hin.

Marcoleta erklärte, dass er wusste, dass seine Verhaftung und Inhaftierung geplant seien. Er betonte jedoch, dass dies ihn nicht davon abhalten werde, den Bürgern zu dienen. Mitglieder der Iglesia Ni Cristo halten weiterhin eine Blitzkundgebung am People Power Monument in Quezon City ab, um ihre Unterstützung für Marcoleta zu zeigen.

Quellen