Manila Water wechselt zu 100-kW-RAP-Schwelle
Die Manila Water Company hat als eine der ersten Organisationen im Land ihre Einrichtungen auf das erweiterte Retail Aggregation Program (RAP) umgestellt. Das Unternehmen will damit stabilere und nachhaltigere Energiequellen für seine Betriebe sichern.
Die Umstellung folgt der Umsetzung der Resolution Nr. 22 der Energy Regulatory Commission (ERC) aus dem Jahr 2025. Diese senkte die Zugangsvoraussetzung für das Programm von 500 Kilowatt (kW) auf 100 kW. Die Änderung ermöglicht es mehr Einrichtungen und Unternehmen, auf wettbewerbsfähige Stromanbieter und erneuerbare Energieoptionen zuzugreifen.
Manila Water hat sich seit langem für Reformen im Energiesektor eingesetzt. Das Unternehmen unterstützte Verbesserungen am RAP, darunter die Senkung der Zugangsvoraussetzung und die Zusammenlegung von Einrichtungen innerhalb desselben Verteilernetzes.
Diese Verbesserungen sollen das Programm für Tausende kleiner und mittlerer Stromverbraucher im ganzen Land öffnen. Am 26. Juni 2026 wechselte Manila Water 47 Einrichtungen unter MERALCO mit einem kombinierten Bedarf von 209 kW auf Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien.
Auch Laguna Water wechselte sechs Einrichtungen unter FLECO mit einem kombinierten Bedarf von 318 kW. Dazu gehören Tiefbrunnen, Leitungsboosterstationen und Büros, die die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für die Kunden unterstützen.
Der Wechsel soll das Unternehmen vor schwankenden Stromkosten und möglichen Versorgungsunterbrechungen schützen. Da Strom eine große Betriebsausgabe bei der Wasserversorgung ist, hilft die Sicherung wettbewerbsfähiger und nachhaltiger Stromquellen Manila Water, die Kosten zu managen und gleichzeitig eine zuverlässige Versorgung für die Kunden zu gewährleisten.
Dr. King Verzola, Energie-Direktor von Manila Water, nannte die Umstellung einen wichtigen Schritt. Er betonte die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Aufsichtsbehörden bei der Schließung von Politiklücken und der Maximierung der Vorteile sinnvoller Energiemarktreformen.
Die Umstellung ist Teil der breiteren Strategie von Manila Water, die Betriebsresilienz zu stärken und gleichzeitig die Einführung erneuerbarer Energien zu beschleunigen.
Arnold Mortera, Chief Operating Officer der Ostzone von Manila Water, zeigte auf, dass 96 Prozent der Strombedürfnisse des Unternehmens durch Einzelhandelsstromversorgungsvereinbarungen gedeckt werden. Nur 3 Prozent stammen aus Solarenergie und 1 Prozent aus Eigenversorgung.
Mit der Umsetzung des RAP bei der 100-kW-Schwelle sollen fast alle netzgespeisten Einrichtungen des Unternehmens von wettbewerbsfähigem Einzelhandelsstrombezug profitieren. Das schützt vor schwankenden Strompreisen und hilft, die Betriebskosten zu managen.
Manila Water erwartet, dass in den kommenden Monaten weitere Einrichtungen in den verschiedenen Versorgungsgebieten auf das RAP umstellen werden. Das soll das Energieportfolio des Unternehmens stärken und die Abhängigkeit von traditioneller Strombeschaffung verringern.