Wirtschaft: Metro Manila, Rizal

Manila Water übernimmt vollständige Kontrolle über Wawa-Staudamm in Rizal

Das Wasserversorgungsunternehmen Manila Water Co. hat die vollständige Übernahme eines Staudamms in der Provinz Rizal abgeschlossen. Durch den Erwerb der verbleibenden Minderheitsbeteiligung an der WawaJVCo, Inc. kontrolliert das Unternehmen nun die gesamte Infrastruktur der Einheit, die dem Razon Group angehört.

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Quelle: PIA

Wie das Unternehmen am Montag bekannt gab, erwarb Manila Water die restlichen Anteile von der San Lorenzo Ruiz Builders and Developers Group Inc. Dieser Schritt folgt auf den Kauf eines 92,97-prozentigen Anteils an der WawaJVCo vor etwa einem Jahr. Details zum Transaktionswert wurden nicht veröffentlicht.

Mit der vollständigen Kontrolle übernimmt Manila Water die Leitung über den Tayabasan-Wehr und den Upper Wawa Dam. Diese Anlagen wurden gezielt entwickelt, um die Wasserversorgung der Metropolregion Manila zu stärken. Das Tayabasan-Wehr ist seit Ende 2022 in Betrieb und verfügt über eine Kapazität von 80 Millionen Litern pro Tag. Der Upper Wawa Dam kann bis zu 710 Millionen Liter pro Tag liefern.

Guillaume Lucci, Präsident und CEO von Prime Infra, erklärte in einer vorangegangenen Stellungnahme, dass die Konsolidierung der Vermögenswerte unter Manila Water die Systemintegration, die betriebliche Effizienz und die Dienstleistungserbringung verbessere. Er zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Schritt die Position der Gruppe als führendes Unternehmen in der gesamten Wasserwertschöpfungskette festigen werde.

Manila Water ist für das Versorgungsnetz der östlichen Zone von Metro Manila zuständig. Das Gebiet umfasst Teile von Marikina, Pasig, Makati, Taguig, Pateros, Mandaluyong, San Juan, Teile von Quezon City und Manila sowie mehrere Gemeinden in der Provinz Rizal.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zeigt sich positiv: Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres verbesserte sich das Nettoergebnis um 6 Prozent auf 8,5 Milliarden Pesos. Die konsolidierten Einnahmen stiegen um 11 Prozent auf 22,2 Milliarden Pesos. Diese Entwicklung wird auf höhere Tarife, eine anhaltende Nachfrage sowie ein effektives Kostenmanagement zurückgeführt, wodurch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 13 Prozent auf 16,4 Milliarden Pesos anstieg. Im selben Zeitraum investierte das Unternehmen 6,8 Milliarden Pesos in den Ausbau der Kapazitäten und die Zuverlässigkeit des Netzes.