Mandaue City fordert Gesichtsverifikation für SIM-Registrierung
Der Stadtrat von Mandaue City hat eine Resolution verabschiedet, die das Department of Information and Communications Technology auffordert, Gesichtsverifikation für die Registrierung von SIM-Karten und sozialen Medienkonten einzuführen. Ziel ist es, Minderjährige im Internet besser zu schützen.
Die Ratsmitgliedin Jennifer Del Mar hat den Vorschlag in Reaktion auf wachsende Sicherheitsbedenken eingebracht. Sie kritisierte, dass das aktuelle SIM-Registrierungssystem zwar gültige Ausweise verlangt, aber keine biometrischen oder Gesichtsverifikationsmaßnahmen enthält.
Die Resolution wurde dem Ausschuss für Information und Kommunikationstechnologie des Stadtrats zur Unterstützung übergeben. Dieser wird die Anfrage an das DICT weiterleiten, um stärkere Identitäts- und Altersverifikationsprotokolle zu prüfen.
Der Vorschlag folgt auf wachsende Bedenken hinsichtlich der Online-Sicherheit von Kindern, insbesondere nach dem tödlichen Schusswaffenangriff in Tacloban City, an dem minderjährige Verdächtige beteiligt waren.
Del Mar erklärte, dass die Maßnahme den Behörden und Dienstleistern helfen soll, das Alter der Nutzer zu bestimmen und den Zugang von Minderjährigen zu Online-Plattformen zu begrenzen. Sie betonte, dass die aktuelle Technologie stärkere Identitätsverifikationsmaßnahmen ermöglicht.
Derzeit erfolgt die SIM-Registrierung über die Online-Portale der Telekommunikationsunternehmen. Abonnenten müssen ihren vollständigen Namen, Geburtsdatum, Adresse, eine gültige Ausweisnummer und Bilder der Vorder- und Rückseite ihres Ausweises angeben. Diese Prozedur erfordert keine Gesichts- oder biometrische Verifikation.
Neue SIM-Karten müssen vor der Aktivierung registriert werden. Unregistrierte bestehende SIM-Karten wurden nach Ablauf der Registrierungsfrist im Jahr 2023 automatisch deaktiviert.
Das bestehende Gesetz, Republic Act 11934, oder das SIM Registration Act, verlangt von öffentlichen Telekommunikationsunternehmen, die Identitätsinformationen der Abonnenten und Kopien gültiger Ausweise zu sammeln, um eine SIM-Karte zu registrieren. Das Gesetz verknüpft die Identität des Abonnenten mit der internationalen Mobilteilnehmerkennung der SIM, erfordert jedoch keine biometrische Verifikation oder Gesichtsabgleich.
Die Maßnahme kommt zu einer Zeit, in der die Behörden weiterhin Schwächen im Registrierungssystem angehen, einschließlich des berichteten Missbrauchs gestohlener Ausweise zur Registrierung von SIM-Karten und des Online-Verkaufs von vorregistrierten SIM-Karten.
Politiker haben auch mögliche Änderungen diskutiert, die die Identitätsverifikation durch persönliches Erscheinen, mehrstufige Authentifizierung oder andere Sicherheitsmaßnahmen stärken könnten, obwohl bisher keine entsprechende Anweisung erlassen wurde.
Del Mar betonte, dass der Vorschlag Teil der Reaktion der Stadt auf wachsende Bedenken hinsichtlich der Online-Sicherheit von Kindern nach dem Vorfall in Tacloban ist.