Politik

Malacañang widerspricht Baste Duterte: Kein Plan zur Verhinderung von Saras Kandidatur 2028

Malacañang widersprach am Montag den Aussagen von Davao City Bürgermeister Sebastian Baste Duterte. Duterte hatte behauptet, dass das Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte Teil eines dreijährigen Plans sei. Dieser Plan solle verhindern, dass sie bei den Wahlen 2028 kandidiert.

Bangka fishing boats on shore in low tide near El Nido village, Palawan, Philippines
Symbolbild: Envato

Claire Castro, Sprecherin des Präsidentenpalasts, sagte, dass die Vizepräsidentin vorsichtiger mit den Geldern der ihr unterstellten Behörden hätte umgehen sollen. Insbesondere die geheimen Gelder seien ein Problem geworden. Diese Gelder wurden in den Amtsenthebungsverfahren thematisiert.

Castro nannte die Vorwürfe der Missbrauch von Geldern und die Ausgabe von Geister-Vouchern. Diese Vorwürfe hatte der Commission on Audit erhoben. Castro fragte, warum die Vizepräsidentin nicht vorsichtiger mit den Geldern umgegangen sei, wenn sie von dem Plan gewusst habe.

Die Sprecherin des Präsidentenpalasts kritisierte auch die Reise der Vizepräsidentin nach Deutschland. Während der Philippinen von Taifun Carina betroffen war, besuchte Sara Duterte ein Konzert von Taylor Swift. Castro fragte, warum die Vizepräsidentin nicht im Land geblieben sei, um zu helfen.

Castro betonte, dass es um Transparenz und Rechenschaftspflicht gehe. Es gehe nicht darum, die Vizepräsidentin an einer Kandidatur zu hindern. Sie fügte hinzu, dass Sara Duterte genügend Beweise vorlegen solle, um ihre Unschuld zu beweisen.

Castro ging auch auf die Bemerkungen von Bürgermeister Duterte über die Romanows ein. Duterte hatte im Januar 2024 in Davao gesagt, dass man vor dem Schlafengehen an die Romanows denken solle. Castro nannte dies den Beginn der Drohungen gegen Präsident Marcos Jr.

Die Sprecherin des Präsidentenpalasts sagte, dass die Drohungen gegen Marcos Jr. von ehemaligen Präsidenten Duterte, Bürgermeister Duterte und Vizepräsidentin Duterte ausgegangen seien. Castro nannte die Drohungen gegen Marcos Jr., die First Lady Liza Araneta-Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez.

Castro sagte, dass die Duterte-Fraktion bisher keine Beweise für die Existenz eines Plans gegen die Vizepräsidentin vorgelegt habe.

Quellen