Malacañang: Vorwürfe gegen Sara Duterte betreffen nationale Sicherheit
Malacañang erklärte am Mittwoch, die Vorwürfe gegen Vizepräsidentin Sara Duterte gingen über eine einfache Drohung hinaus. Die Angelegenheit betreffe die nationale Sicherheit, da die angeblichen Ziele Präsident Ferdinand Marcos Jr., First Lady Liza Araneta-Marcos und der frühere Parlamentspräsident Martin Romualdez seien.
Bei einer Pressekonferenz im Präsidentenpalast wies Pressesprecherin Claire Castro die Argumentation der Verteidigung zurück. Diese hatte erklärt, dass die umstrittenen Äußerungen Dutertes während eines Livestreams im November 2024 lediglich Antworten auf Fragen gewesen seien und keine Drohungen darstellten.
Castro nannte die Äußerungen Dutertes eine Drohung. Sie betonte, dass die Angelegenheit nicht als einfache Drohung behandelt werden könne, da die betroffenen Personen hohe Ämter innehaben. Sie nannte die Angelegenheit eine Frage der nationalen Sicherheit.
Die Verteidigung hatte argumentiert, dass Dutertes Äußerungen nicht an den Präsidenten, die First Lady und den früheren Parlamentspräsidenten gerichtet gewesen seien. Diese waren während des Livestreams nicht anwesend. Castro widersprach und nannte das Livestream-Event kein Geheimnis. Fast jeder habe es gesehen, nicht nur in den Philippinen, sondern weltweit.
Castro erklärte, dass nach dem Gesetz über schwere Drohungen die Tat bereits vollendet sei, sobald die bedrohte Person von der Drohung erfährt. Sie betonte, dass die Angelegenheit nicht nur eine einfache Drohung sei, sondern die nationale Sicherheit betreffe.
Castro wies darauf hin, dass das Lager Dutertes die Äußerungen der Vizepräsidentin nicht bestritten habe, sondern versucht habe, sie zu rechtfertigen. Die Verteidigung müsse nun die Rechtfertigung für Dutertes Äußerungen beweisen. Dazu gehöre auch die Behauptung, dass die Aussagen aus der angeblichen Behandlung der ehemaligen Unterstaatssekretärin Zuleika Lopez durch das Repräsentantenhaus resultierten.
Castro nannte die Beweislastverschiebung auf die Person, die zugegeben habe, jemanden töten zu lassen. Die Staatsanwaltschaft müsse keine zusätzlichen Beweise vorlegen, da Duterte bereits die Äußerungen zugegeben habe. Die Verteidigung müsse nun die rechtfertigenden Gründe für die Äußerungen beweisen.