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LLDA verschließt Abflussrohr nach umstrittenem See-Spülvorgang

Die Laguna Lake Development Authority (LLDA) hat das Abflussrohr der Manila Water Company Inc. (MWCI) in Binangonan, Rizal, dauerhaft verschlossen. Damit soll ein erneuter Spülvorgang der Rohrleitung verhindert werden. Dieser Vorgang hatte in der vergangenen Woche für Aufsehen gesorgt.

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Symbolbild: Envato

Die LLDA gab am Donnerstag, den 16. Juli, bekannt, dass die Verschließung am 14. Juli in Barangay Ithan durchgeführt wurde. Die lokale Verwaltung von Binangonan war an der Aktion beteiligt. Die LLDA betonte, dass das Abflussrohr künftig nicht mehr für Spülvorgänge genutzt werden kann.

Die LLDA erklärte, dass jede zukünftige Nutzung des Abflussrohrs streng verboten bleibt. Eine Nutzung ist nur nach vorheriger Absprache und Genehmigung durch die LLDA und die lokale Verwaltung möglich.

Die Maßnahme erfolgte nach einem Treffen zwischen LLDA-Beamten und Vertretern der MWCI am 13. Juli. Die MWCI musste sich für die Entlassung von trübem und übelriechendem Wasser in den Laguna de Bay erklären.

Die MWCI nannte das Spülen von Rohrleitungen eine übliche Praxis. Damit sollen neue Wasserleitungen gereinigt werden, bevor sie in Betrieb genommen werden. Das Unternehmen erklärte, dass das abgeleitete Wasser kein Abwasser war. Stattdessen war es See-Wasser, das während der Verlegung der Rohrleitung in den See gelangt war.

Die MWCI gab zu, dass sie die Verschlechterung der Wasserqualität im Rohr nicht vorhergesehen hatte. Dies führte zu der trüben Farbe und dem unangenehmen Geruch, den Anwohner beobachtet hatten.

Die LLDA berichtete, dass die MWCI sich für das Fehlen einer vorherigen Absprache mit der Behörde entschuldigt hatte.

Um ähnliche Vorfälle zu verhindern, forderte die LLDA die MWCI auf, technische Maßnahmen zu ergreifen. Diese sollen verhindern, dass Wasser direkt in den See abgeleitet wird. Die MWCI muss zukünftige Spülvorgänge in ein Rückhaltebecken der Metropolitan Manila Development Authority (MMDA) umleiten. Dieses Becken liegt in der Nähe der C6 Road in Taguig City.

Die LLDA erklärte, dass das Rückhaltebecken als temporäre Auffangstelle dienen kann. Damit soll verhindert werden, dass gespültes Wasser direkt in den Laguna de Bay fließt.

Die Behörde fügte hinzu, dass gegen die MWCI administrative Verfahren und mögliche Strafen eingeleitet werden. Die LLDA hat noch nicht festgestellt, ob der Spülvorgang mit dem Fischsterben im Rizal-Teil des Laguna de Bay in Verbindung steht.

Die Behörde sammelt derzeit Wasserproben und führt Feldinspektionen durch. Damit soll das Volumen und die Qualität des abgeleiteten Wassers bewertet werden.

Quellen