Leviste fordert Wiederaufnahme der Untersuchung zu Hochwasserschutz-Fonds
Der Abgeordnete Leandro Leviste aus Batangas hat am Dienstag eine Resolution eingereicht. Damit fordert er das Repräsentantenhaus auf, die Untersuchung zu den angeblich unregelmäßigen Hochwasserschutzprojekten wieder aufzunehmen.
Leviste begründete seinen Antrag mit den aktuellen Protesten. Diese richten sich gegen die unzureichende Reaktion der Regierung auf den Hochwasserschutz-Skandal. Der Abgeordnete verwies darauf, dass der Ausschuss für Infrastruktur im vergangenen Jahr Anhörungen zu diesem Thema durchgeführt hatte.
Diese Anhörungen wurden jedoch ausgesetzt. Der Grund war die Untersuchung der Unabhängigen Kommission für Infrastruktur. Leviste betonte, dass die Kommission ihre Arbeit am 31. März 2026 abgeschlossen hat.
Er erklärte, dass es nun an der Zeit sei, die Untersuchungen zu den Hochwasserschutzprojekten wieder aufzunehmen. Leviste vermutete, dass die Mitglieder des Repräsentantenhauses ein Interesse daran haben könnten, den Zeugenaussagen zu einem Abschluss zu verhelfen. Viele Abgeordnete wurden von den Zeugen genannt.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Infrastruktur, Terry Ridon, erklärte jedoch, dass die Entscheidung des Ausschusses, die Untersuchung auszusetzen, weiterhin gilt. Er betonte, dass die Verfahren des Ausschusses unbestimmt ausgesetzt sind. Der Ombudsmann soll nun jeden Mitglied des Repräsentantenhauses und des Senats verfolgen.
Ridon warnte davor, parlamentarische Untersuchungen zu politisieren. Er verwies auf Erfahrungen in der anderen Kammer, wo Anhörungen missbraucht wurden. Es gab Fälle, in denen eidesstattliche Erklärungen geändert wurden. Personen, die ursprünglich nicht beteiligt waren, wurden plötzlich genannt. Andere, die angeblich beteiligt waren, wurden plötzlich nicht mehr genannt.
Ridon betonte, dass der Ombudsmann seine Arbeit mache. Er sei der Meinung, dass es die beste Entscheidung des Repräsentantenhauses sei, die Untersuchung dem Ombudsmann zu überlassen. Dieser sei eine unabhängige Stelle, die Abgeordnete oder Senatoren verfolgen könne, die in den Hochwasserschutz-Skandal verwickelt sind.