Gesellschaft

Kritik an der Iglesia ni Cristo nach den Kundgebungen in Metro Manila

In Metro Manila haben Mitglieder der Iglesia ni Cristo an mehreren Tagen Kundgebungen abgehalten. Am Montag und Dienstag nahmen rund 15.000 Personen an den Protesten teil. Am Mittwoch waren es noch etwa 8.000 Teilnehmer. Die Demonstrationen führten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

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Symbolbild: Envato

Die Kundgebungen richteten sich unter anderem gegen die Verhaftung von Senator Rodante Marcoleta. Der Senator soll 75 Millionen Pesos erhalten haben. Die Iglesia ni Cristo will mit den Protesten seine Unschuld betonen. Kritiker werfen der Kirche vor, dass sie sich nicht konsequent gegen Korruption einsetzt.

Die Demonstrationen wurden auch von dem Senator Robin Padilla unterstützt. Padilla ist Muslim. Kritiker fragen, ob die Iglesia ni Cristo durch die Unterstützung von Padilla ihre eigenen Glaubensgrundsätze verletze.

Die Iglesia ni Cristo hat in der Vergangenheit bei verschiedenen politischen Themen geschwiegen. Dazu gehören Korruptionsskandale, die Bestattung von Ferdinand Marcos und die Drogenpolitik. Kritiker fragen, warum die Kirche bei diesen Themen nicht aktiv geworden ist.

Die Kundgebungen wurden als unvollständig bezeichnet. Die Kirche habe nicht genügend Unterstützung gezeigt, um einen bedeutenden Schritt zu erreichen. Zudem wurde kritisiert, dass die Kirche selbst keine Demonstrationen erlaubt.

Quellen