Sicherheit

Kriminalität in Davao City sinkt um fast 30 Prozent

Die Kriminalitätsfälle in Davao City, die zu den acht Schwerpunkten der Polizei gehören, sind im ersten Halbjahr 2026 um 28,42 Prozent gesunken. Das DCPO. Die Fälle gingen von 292 im Zeitraum vom 1. Januar bis 23. Juni 2025 auf 209 im gleichen Zeitraum dieses Jahres zurück. Die DCPO führt diesen Rückgang auf die fortgesetzten Polizeieinsätze und die stärkere Beteiligung der Gemeinschaft an der Kriminalitätsprävention zurück.

Motorcycle traffic on Phuket Island. Defocused backgroundolgapink
Symbolbild: Envato

Diebstahl blieb das am häufigsten gemeldete Verbrechen, zeigte jedoch einen deutlichen Rückgang. Die Fälle sanken von 104 auf 83, was einem Rückgang von 20,19 Prozent entspricht. Auch Vergewaltigungsfälle verringerten sich deutlich, von 87 auf 45, ein Rückgang um 48,28 Prozent. Weitere Schwerpunktsverbrechen zeigten ebenfalls Rückgänge. Körperverletzungsfälle sanken von 48 auf 26, Raubüberfälle von 29 auf 25, Mordfälle von 15 auf 14 und Totschlagsfälle von 4 auf 0. Motorraddiebstähle stiegen jedoch von 8 auf 11, während Diebstähle anderer Fahrzeuge bei 0 Fällen blieben.

Maj. Ma. Teresita Maria Gaspan, Sprecherin der DCPO, führte den Rückgang auf nachhaltige Polizeieinsätze und die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit zurück. Sie betonte, dass die Kriminalitätsprävention nicht nur Aufgabe der Polizei, der Streitkräfte oder anderer Sicherheitsbehörden sei, sondern eine gemeinsame Verantwortung. Jeder habe eine Rolle bei der Sicherstellung der eigenen persönlichen Sicherheit. Gaspan nannte die Zusammenarbeit der Gemeinschaft und der Institutionen bei der Unterstützung der öffentlichen Sicherheitsprogramme der Stadt als wichtigen Faktor.

Die DCPO will die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen nach jüngsten Vorfällen außerhalb der Stadt weiter verstärken. Dazu gehören erhöhte Polizeisichtbarkeit, präventive Patrouillen und Partnerschaften mit der Gemeinschaft. Diese Maßnahmen sollen den Abwärtstrend bei der Kriminalität in Davao City aufrechterhalten.

Quellen