Kein Zeitplan für Ende der INC-Kundgebung am People Power Monument
Die National Capital Region Police Office (NCRPO) gab am Dienstag, dem 30. Juni 2026, bekannt, dass es noch keinen festen Zeitplan für das Ende der laufenden Blitzkundgebung der Iglesia ni Cristo (INC) am People Power Monument gibt. Die Polizei koordiniert weiterhin mit den Organisatoren und lässt das Programm friedlich weiterlaufen.
Die Sprecherin der NCRPO, Major Hazel Asilo, bestätigte, dass die Versammlung bisher friedlich verlaufen ist. Die Behörden stehen in ständigem Kontakt mit den Organisatoren, um das Ende der Veranstaltung zu besprechen. Asilo betonte, dass die Polizei den Organisatoren Zeit gibt, ihre Anliegen zu äußern, bevor sie Maßnahmen ergreift.
Die Organisatoren haben der Polizei mitgeteilt, dass ihr Programm weitergeht, aber nicht angegeben, wie lange es dauern wird. Asilo erklärte, dass es bisher keine Bestätigung über die Dauer des Programms gibt. Zudem haben die Organisatoren der Kundgebung noch keine Genehmigung für die öffentliche Versammlung vorgelegt. Die Behörden prüfen derzeit, ob die Organisatoren den notwendigen Antrag bei der Stadtverwaltung von Quezon City gestellt haben.
Trotz des Fehlens einer Genehmigung betonte Asilo, dass dies nicht automatisch bedeutet, dass die Polizei die Versammlung sofort auflöst. Sie wies auch Vorwürfe zurück, dass die INC-Kundgebung bevorzugt behandelt wird. Asilo erklärte, dass die NCRPO eine Politik der maximalen Toleranz verfolgt, während sie gleichzeitig für Ruhe und Ordnung sorgt.
Um die Auswirkungen der Kundgebung auf Pendler und Autofahrer zu minimieren, arbeitet die NCRPO eng mit der Metropolitan Manila Development Authority (MMDA) zusammen, um den Verkehrsfluss entlang der Edsa zu verbessern und Unannehmlichkeiten für die Öffentlichkeit zu reduzieren. Asilo betonte, dass die Polizei Maßnahmen ergreift, um sicherzustellen, dass die Kundgebung nicht zu erheblichen Störungen führt.
Die Kundgebung der INC, an der Tausende Teilnehmer teilnahmen, hat zu erheblichen Verkehrsstaus entlang der Edsa geführt. Die Behörden haben Umleitungsmaßnahmen ergriffen und setzen den Dialog mit den Organisatoren über die Durchführung und das Ende der Protestaktion fort. Um 17 Uhr am Dienstag, dem 30. Juni, wurde die Teilnehmerzahl auf etwa 14.500 geschätzt. Über 6.500 Polizeibeamte wurden im Einsatz, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen.