Kein Beschluss des Obersten Gerichtshofs zur Einstellung des Amtsenthebungsverfahrens gegen Vizepräsidentin Sara Duterte
Das Oberste Gericht der Philippinen hat keinen Beschluss gefasst, der die laufenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte einstellt. Ein Video, das diese Behauptung aufstellte, wurde am 7. Juli veröffentlicht. Es erhielt bis zum 17. Juli 1.100 Aufrufe, 63 Reaktionen, 34 geteilt und 9 Kommentare.
Der Sprecher des Videos behauptete, das Oberste Gericht habe eine Entscheidung getroffen, die die Anklagepunkte gegen Duterte für ungültig erklärt. Das Video zeigte eine Nachrichtensendung, die die Ablehnung einer Petition durch das Oberste Gericht zeigte. Diese Petition forderte den Senat auf, sich sofort als Amtsenthebungsgericht gegen Duterte zusammenzuschließen.
Einige Facebook-Nutzer glaubten, dass die Ablehnung der Petition direkt das laufende Amtsenthebungsverfahren gegen Duterte aufhebt. Tatsächlich bezieht sich die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs auf eine Petition, die im Februar 2025 eingereicht wurde. Diese Petition forderte das Gericht auf, den Senat zu zwingen, sofort auf die Amtsenthebung von Duterte im Jahr 2025 zu reagieren.
Das Oberste Gericht fällte seine Entscheidung im April 2026. Es stellte fest, dass der Senat die Anklage in angemessener Zeit behandelt hat. Der Begriff „forthwith“ in der Verfassung bedeutet „innerhalb einer angemessenen Zeit, die je nach den Umständen des Einzelfalls länger oder kürzer sein kann.“
Diese Entscheidung des Obersten Gerichtshofs bezog sich auf die Amtsenthebungsverfahren gegen Duterte im Jahr 2025. Sie hebt das laufende Amtsenthebungsverfahren nicht auf, das auf einer neuen Reihe von Anklagen basiert, die im Februar 2026 eingereicht wurden.
Duterte wurde bereits zweimal vom Repräsentantenhaus des Landes angeklagt. Das Unterhaus klagte sie erstmals im Februar 2025 an, aber das Oberste Gericht erklärte die Anklagepunkte später für verfassungswidrig. Sie verletzten die Einjahresfristregel. Nach der Bestätigung dieser Entscheidung im Januar 2026 wurden neue Anklagen gegen die Vizepräsidentin eingereicht.
Im Mai 2026 wurde Duterte erneut vom Repräsentantenhaus angeklagt. Die neuen Anklagepunkte werden seit dem 6. Juli im Senat verhandelt. Duterte muss sich Vorwürfen stellen. Dazu gehören der Missbrauch von Geheimfonds, unerklärter Reichtum, Bestechung und angebliche Drohungen, Präsident Ferdinand Marcos Jr., First Lady Liza Araneta Marcos und den ehemaligen Sprecher Martin Romualdez zu ermorden.