Gesellschaft

KBP und Akademiker stärken Zusammenarbeit für verantwortungsvolle Medienarbeit

Die KBP und Vertreter verschiedener Hochschulen und Universitäten in Visayas haben sich beim KBP-Academe Dialogue am 26. Juni 2026 an der University of the Philippines Cebu zusammengeschlossen. Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenarbeit zwischen der Rundfunkindustrie und der akademischen Welt zu stärken. Dabei ging es um die Vorbereitung zukünftiger Medienpraktiker und die Förderung verantwortungsvoller Medienarbeit.

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Symbolbild: Envato

An der Veranstaltung nahmen Vertreter der akademischen Welt und der Rundfunkindustrie teil. Die Veranstaltung wurde von DYHP RMN CEBU organisiert. Teilnehmer waren Lehrer, Administratoren und Studierende der Kommunikationswissenschaften. Sie diskutierten die Rolle der akademischen Welt bei der Stärkung des öffentlichen Vertrauens in die Rundfunkindustrie, insbesondere in Zeiten des schnellen Wachstums digitaler Medien und neuer Technologien.

Im Rahmen des Willkommensprogramms wurde betont, dass die Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt sei, um die Einhaltung des KBP Broadcast Code zu stärken. Laut den Veranstaltern könne durch die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen die Überwachung von Radiosendern und Fernsehstationen in Cebu verbessert werden. So werde sichergestellt, dass die Standards für ethische und verantwortungsvolle Medienarbeit eingehalten werden.

Die Initiative zielt darauf ab, den Studierenden praktische Einblicke in Medienethik, Inhaltsanalyse und öffentliche Verantwortung zu geben. Enrico Ryx Canoy, Executive Vice President und Chief Operating Officer von RMN Networks Inc., sowie Vorsitzender des KBP Standards Authority Council, hob die Bedeutung der Rolle der akademischen Welt bei der Stärkung des öffentlichen Vertrauens in die Rundfunkindustrie hervor.

Canoy betonte, dass Bildungseinrichtungen eine große Rolle bei der Ausbildung der nächsten Generation von Rundfunkmitarbeitern spielen. Sie vermitteln Wissen über Medienethik, verantwortungsvollen Journalismus und die korrekte Anwendung von Rundfunkstandards. Er erklärte, dass der KBP Broadcast Code kontinuierlich aktualisiert werde, um den technologischen Fortschritten gerecht zu werden. Dies reiche von Multi-Plattform-Streaming bis hin zur Nutzung von künstlicher Intelligenz in Nachrichtenredaktionen.

Canoy forderte, dass die Standards für Rundfunkarbeit angepasst werden müssen, um die Integrität und Glaubwürdigkeit der Industrie zu wahren. Er betonte, dass auch die persönlichen Social-Media-Accounts von Rundfunkmitarbeitern verantwortungsvoll genutzt werden müssen, da digitaler Inhalt eine Erweiterung der traditionellen Berichterstattung sei.

Canoy beschrieb den KBP-Academe Dialogue als wichtige Brücke zwischen der Theorie, die in den Klassenzimmern gelehrt wird, und der tatsächlichen Situation in der Rundfunkindustrie. Er betonte, dass die Veranstaltung nicht nur ein Austausch von Expertenwissen sei, sondern auch eine Gelegenheit für Studierende und Lehrer, die realen Herausforderungen und Verantwortlichkeiten der Medienarbeit zu verstehen.

Flordeliz L. Abanto, stellvertretende Geschäftsführerin der KBP, sprach über die Möglichkeiten von Praktikumsprogrammen für Kommunikationsstudierende. Sie hob die Bedeutung der guten Koordination zwischen Universitäten und KBP-Mitgliedsrundfunkanstalten hervor. So könnten Praktikanten wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die ihrem Lehrplan entsprechen und ihre Kenntnisse in professionellen Medienpraktiken, Nachrichtenredaktionsoperationen und verantwortungsvoller Medienarbeit erweitern.

Die KBP ermutigt Lehrer und Studierende, aktiv an der Überwachung lokaler Medien teilzunehmen. Dies geschieht über ein offizielles Beschwerdeportal der Organisation. So können mögliche Verstöße gegen den Broadcast Code gemeldet werden. Die KBP Standards Authority Council prüft die Meldungen dann genauer.

Im Rahmen eines offenen Forums diskutierten Vertreter der akademischen Welt ihre Rolle bei der Unterstützung der Medienüberwachung durch Forschung und Beobachtungen in Klassenzimmern. Sie schlugen vor, die Ergebnisse ihrer Forschungen an die KBP weiterzugeben, um die Qualität der lokalen Rundfunkindustrie zu verbessern und verantwortungsvollere und ethischere Medienpraktiker auszubilden.

Die Veranstaltung zeigte das gemeinsame Engagement der KBP und der akademischen Welt, die nächste Generation von Rundfunkmitarbeitern auf professionelle Standards, Integrität und öffentliche Verantwortung vorzubereiten. Dies geschieht in einer sich ständig verändernden Medienlandschaft.

Quellen