Politik

Katholische Geistlichkeit ruft zu Gebeten für Ankläger im Amtsenthebungsverfahren gegen Sara Duterte auf

Die katholische Geistlichkeit hielt am Donnerstag eine Messe für die Ankläger des Repräsentantenhauses ab. Damit wollten sie die Ankläger im bevorstehenden Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte unterstützen. Die Messe fand in der Kapelle der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis in Cubao statt.

Japanese Flag with Architectural Background in Urban Settingrecstockfootage
Symbolbild: Envato

Die Messe mit dem Titel "Heilige Messe für Wahrheit, Gerechtigkeit und Verantwortlichkeit" wurde von der Gruppe Clergy for Good Governance organisiert. Die Hauptanklägerin und Abgeordnete von Batangas, Gerville Luistro, betonte, dass es nicht einfach sei, vor dem Amtsenthebungsgericht zu stehen und im Zentrum verschiedener Meinungen zu diesem Prozess zu stehen. Dennoch sei es eine Ehre, an vorderster Front dieses Mechanismus der Verantwortlichkeit zu stehen.

Luistro nannte es eine Ehre, die Interessen der Filipinos zu verteidigen und die Verfassung zu wahren. Sie forderte die Menschen auf, härter zu beten und die Ankläger bis zum Ende des Verfahrens zu unterstützen. Die Ankläger sollten sich für die Verurteilung der Angeklagten einsetzen.

Msgr. Mel David aus Parañaque sprach ebenfalls zu den Anklägern. Er sagte, dass die Ankläger die Stimme Gottes sein werden, wenn sie den Senatoren-Richtern die Wahrheit präsentieren. David forderte die Ankläger auf, ihre Aufgabe mit Mut zu erfüllen, der aus dem Herzen des Herrn kommt. Er betonte, dass die Ankläger die Stimme Gottes sein werden, die das Volk dazu aufruft, sich zu erheben und durch eine mutige und wahrheitsgemäße Präsentation von Beweisen das Dunkel der Geschichte zu vertreiben und Licht ins Leben der Filipinos zu bringen.

Das Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte soll am 6. Juli beginnen. Die Anklagepunkte werfen Duterte vor, die Verfassung verletzt, sich bereichert, Vermögenswerte nicht vollständig offengelegt und ihre Geschäftsinteressen nicht abgegeben zu haben. Zudem wird ihr vorgeworfen, Beamte des Bildungsministeriums bestochen und Mordanschläge auf Präsident Ferdinand Marcos Jr., die First Lady Liza Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez geplant zu haben.

Duterte und ihr Team haben sich gegen die Anklagepunkte gewehrt. Sie beriefen sich auf die Meinungsfreiheit, die Vertraulichkeit von Bankunterlagen und Berichten des Anti-Geldwäsche-Rats sowie auf das Fehlen ausreichender Beweise. In einem Dokument vom 25. Mai 2026 baten sie darum, die Anklagepunkte wegen Verstoßes gegen die verfassungsmäßigen Anforderungen eines Amtsenthebungsverfahrens abzulehnen.

Quellen