Kamerafallen dokumentieren seltene Tiere im Mount Apo Natural Park
Das Department of Environment and Natural Resources in der Region Davao hat seltene Tiere im Mount Apo Natural Park mit Kamerafallen dokumentiert.
Clint Michael B. Cleofe, der Leiter der Schutzgebiete im Mount Apo Natural Park, nannte die Kamerafallen eine wichtige Unterstützung für die regelmäßigen Fußpatrouillen. Sie ermöglichen genauere Schätzungen der Tiervorkommen und Populationstrends.
Das DENR-Davao setzte acht neue Kamerafallen entlang der Gipfelpfade des Mount Apo ein. Der höchste Berg des Landes bewirbt sich um den Status eines Unesco Global Geoparks.
Die Kamerafallen waren 204 Nächte im Einsatz. Mitarbeiter des Umweltministeriums konnten dabei Fotos und Videos von verschiedenen Tierarten aufnehmen. Dazu gehören der Philippinische Warzenschwein, der Philippinische Palmzibet, der Mindanao-Baumspitzmaus und der Bankivahuhn.
Diese Tiere sind selten zu sehen, weil sie sich bei der geringsten menschlichen Anwesenheit zurückziehen. Mit den Kamerafallen konnte das Protected Area Management Office ihre Anwesenheit bestätigen und dokumentieren.
Die Anwesenheit dieser Tiere zeigt, dass das Ökosystem im Mount Apo Natural Park gesund und widerstandsfähig ist. Das unterstreicht die Bedeutung des Schutzes von Lebensräumen und Wildtieren.
Die gesammelten Daten helfen, den Zustand des Ökosystems zu bewerten und Maßnahmen zur Erhaltung zu planen. Das DENR-Davao will die Anzahl der Kamerafallen erhöhen, um eine umfassendere Datenbank zu erstellen.
Die Kamerafallen werden auch in anderen Asean Heritage Parks eingesetzt. Das soll die Überwachung der Biodiversität modernisieren und die Schutznetzwerke stärken.
Zuvor hatte das DENR-Davao die Wiederentdeckung der seltenen Pflanze Ophiorrhiza biflora gemeldet. Sie wurde zuletzt vor 122 Jahren dokumentiert. Die Pflanze wurde bei der Bergung der Kamerafallen im Mount Apo Natural Park gefunden.
Ophiorrhiza biflora wurde erstmals 1904 von dem amerikanischen Botaniker Edwin Bingham Copeland im Park gesammelt. Die Wiederentdeckung folgte der Dokumentation einer weiteren seltenen Pflanzenart, Agalmyla calelanensis, im Jahr 2025.