Japanischer Juwelier zeigt Ausstellung mit Kunst aus Abfall in Cebu
Der japanische Juwelier Nico Okumura zeigt seine international anerkannte Sammlung in Cebu. Die Ausstellung Metamorphosis läuft vom 10. bis 13. Juli 2026 in der Qube Gallery in Cebu City.
Okumura stellt Kunstwerke aus, die aus Küchenabfällen gefertigt wurden. Er will damit die Schönheit in Alltagsgegenständen zeigen, die Menschen oft wegwerfen.
Die Inspiration für die Ausstellung Metamorphosis stammt aus der japanischen Philosophie des Mottainai. Diese Philosophie betont den Wert von Ressourcen und den Bedauern über Verschwendung.
Okumura begann mit der Idee, als er beim Essen ein Petersiliensträußchen auf einem Teller liegen sah. Zu Hause wurde ihm bewusst, dass Küchenabfälle eine künstlerische Möglichkeit bieten.
Er integriert Petersiliensträußchen in texturierte Broschen, Tomatenstängel in strukturierte Ringe und Litschenschalen in Ohrringe und Anhänger. Okumura gießt die Kunstwerke direkt aus diesen Materialien, um die genaue, einmalige Geometrie der Natur zu bewahren.
Die Herstellung der Kunstwerke erfordert Geduld und technische Präzision. Jedes Stück ist einzigartig, da das ursprüngliche organische Material im Gussprozess zerstört wird. Die Herstellung eines einzelnen Stücks kann bis zu drei Wochen dauern.
Okumura achtet darauf, die feinen Adern von Blättern und die raue Haut von Früchten zu erfassen. So bleibt die Rohheit des ursprünglichen Abfalls in der Metallversion erhalten.
Die Ausstellung Metamorphosis lädt die Besucher ein, alltägliche Gegenstände neu zu betrachten. Sie zeigt, dass Schönheit oft nur bemerkt werden muss.
Für die Besucher der Ausstellung in Cebu bietet sie eine bleibende Wirkung. Sie zeigt eine neue Art, das Alltägliche zu betrachten.