Inflation in Cebu sinkt, aber Lebensmittel bleiben teuer
Die Inflation in der Provinz Cebu hat sich im Juni verlangsamt. Das gab die Philippine Statistics Authority in Central Visayas (PSA-7) bekannt. Die Verbraucherpreise stiegen im Juni um 12,4 Prozent. Im Mai waren es noch 13,6 Prozent gewesen.
Die Preise für Lebensmittel bleiben jedoch hoch. Sie sind der größte Treiber für die steigenden Preise. Die Inflation für Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke sank im Juni auf 17,5 Prozent. Im Mai hatte sie noch 19,1 Prozent betragen.
Die Preise für Gemüse, Knollen, Kochbananen und Hülsenfrüchte stiegen im Jahresvergleich um 50,5 Prozent. Im Mai waren es noch 53,3 Prozent gewesen. Auch die Preise für Mais sanken deutlich auf 34 Prozent.
Die Preise für Reis zeigten ebenfalls Anzeichen einer Entspannung. Die Inflation für Reis sank auf 9,9 Prozent. In Cebu City stiegen die Preise jedoch weiter auf 17,7 Prozent.
Die Transportkosten halfen, die Gesamtinflation zu dämpfen. Die Preise für Benzin und Diesel stiegen langsamer. Benzin wurde um 37 Prozent teurer, im Mai waren es noch 47,4 Prozent gewesen. Diesel stieg um 33,8 Prozent, im Mai waren es noch 45,8 Prozent gewesen.
Die Verlangsamung der Inflation hat sich noch nicht in eine spürbare Entlastung für die ärmsten Haushalte in Cebu umgesetzt. Für die untersten 30 Prozent der Einkommensbezieher blieb die Inflation mit 16,2 Prozent deutlich höher.
Die Lebensmittelinflation für diese Gruppe lag bei 20,6 Prozent. Lebensmittel und nicht-alkoholische Getränke machten allein 10,79 Prozentpunkte des gesamten Preisanstiegs aus. Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe trugen weitere 1,96 Prozentpunkte bei.
Ein Haushalt mit niedrigem Einkommen, der vor einem Jahr 1.000 Pesos für lebensnotwendige Güter ausgab, benötigt heute etwa 1.162 Pesos für denselben Warenkorb.