Politik

INC-Demonstration an der EDSA fordert Transparenz und Rechenschaftspflicht

Mitglieder der Iglesia ni Cristo (INC) versammelten sich am 30. Juni und 1. Juli am EDSA People Power Monument in Manila. Sie forderten Transparenz, Rechenschaftspflicht und ein Ende der sogenannten selektiven Justiz. Kritiker vermuteten, dass die Demonstration darauf abzielte, einen öffentlichen Amtsträger zu schützen, der einer Plünderungsbeschuldigung gegenübersteht.

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Symbolbild: Envato

Die Teilnehmer hielten Schilder mit Botschaften gegen selektive Justiz und mutmaßliche Korruption. Sie betonten, dass die Versammlung darauf abzielte, Transparenz in der Regierung zu fördern und die Filipinos dazu zu ermutigen, von öffentlichen Amtsträgern Rechenschaft zu fordern. Ein 65-jähriger INC-Mitglied namens Rodolfo nahm an der Demonstration teil, weil er glaubt, dass Regierungsbeamte in ihren Handlungen transparent sein sollten.

Eine 24-jährige Teilnehmerin namens Eds erklärte, dass sie an der Demonstration teilnahm, weil sie der Meinung ist, dass Regierungsbeamte Transparenz und Rechenschaftspflicht wahren sollten. Sie fügte hinzu, dass die Versammlung nicht darauf abzielte, eine bestimmte Person anzugreifen, sondern verantwortungsvolle Regierungsführung zu fördern.

Bis 14 Uhr am 2. Juli fanden sich etwa 2.300 Teilnehmer an der INC-Veranstaltung am Liwasang Bonifacio in Manila ein. Die PNP setzte insgesamt 3.784 Polizeibeamte ein, zusammen mit Partnerbehörden. Diese wurden strategisch in Schlüsselbereichen eingesetzt, um die Sicherheit, den Verkehrsfluss und den öffentlichen Schutz zu unterstützen.

Der Menschenrechtsanwalt Karlos Isagani Zarate bestätigte, dass jeder Filipino das verfassungsmäßige Recht hat, sich friedlich zu versammeln und Beschwerden zu äußern. Er stellte jedoch die Absicht der Demonstration in Frage. Zarate bezog sich auf Senator Rodolfo Marcoleta, der einer Plünderungsbeschuldigung gegenübersteht. Marcoleta bestritt jede Verfehlung und wies die Vorwürfe der selektiven Justiz zurück.

Marcoleta betonte, dass Rechenschaftspflicht für alle öffentlichen Amtsträger gelten sollte, unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit. Ombudsman Jesus Crispin Remulla wird voraussichtlich den Plünderungsfall gegen Marcoleta verfolgen und forderte die Öffentlichkeit auf, die Verfahren genau zu verfolgen, während das Justizsystem seinen Lauf nimmt.

Die Stadtverwaltung von Quezon City widerrief die Genehmigung für eine dritte Protestkundgebung und verlegte die Veranstaltung auf den 2. Juli nach Liwasang Bonifacio.

Quellen