Impfkampagne in Iloilo: Drei Gemeinden erreichen Zielmarke für Masern-Röteln-Schutz
EditIn der philippinischen Provinz Iloilo haben drei von LGUs das angestrebte Ziel von 95 Prozent bei der Impfquote gegen Masern und Röteln erreicht. Laut Daten des Gesundheitsamtes der Provinz Iloilo (Iloilo Provincial Health Office) wurden bis zum 27. August 108.873 von insgesamt 172.360 Zielkindern im Alter zwischen sechs Monaten und 59 Monaten geimpft. Dies entspricht einer landesweiten Abdeckung der Provinz von 63,17 Prozent.
Die Gemeinde Guimbal verzeichnete mit einer Quote von 98,44 Prozent die höchste Durchimpfungsrate der Provinz, wobei 2.334 von 2.371 vorgesehenen Kindern die Impfung erhielten. San Enrique folgte mit 95,46 Prozent (3.468 von 3.633 Kindern) und Miagao erreichte 95,21 Prozent (5.132 von 5.390 Kindern). Andere Gemeinden wie Tigbauan (92,55 %), Lemery (82,87 %) und Oton (80,20 %) liegen aktuell noch unter der kritischen Marke.
Die aktuelle Impfaktion, die als Supplemental Immunization Activity (SIA) bekannt ist, läuft im Rahmen des landesweiten Programms „Ligtas Tigdas“ des Gesundheitsministeriums (Department of Health) vom 10. bis zum 28. August. Ziel ist es, Immunitätslücken zu schließen und den Schutz gegen Masern und Röteln bei Kleinkindern zu stärken. Experten betonen, dass eine Abdeckung von 95 Prozent notwendig ist, um eine Herdenimmunität gegen Masern aufzubauen, da es sich um eine der ansteckendsten vermeidbaren Krankheiten handelt.
Um das provinzielle Ziel von etwa 163.742 geimpften Kindern zu erreichen, müssen laut aktuellem Stand noch rund 54.869 Kinder geimpft werden. Die Impfung gegen Masern und Röteln wird für berechtigte Kinder kostenlos angeboten, unabhängig von ihrem bisherigen Impfstatus. Eltern können ihre Kinder in Gesundheitszentren, festen Impfstellen oder temporären Posten in ihren Barangays impfen lassen.
Ein Rückgang der Krankheitsfälle ist bereits verzeichnet worden: Zwischen dem 4. Januar und dem 8. August registrierte Iloilo 48 Fälle von Masern oder Röteln. Dies stellt einen Rückgang von 77,3 Prozent gegenüber den 211 Fällen im gleichen Zeitraum des Vorjahres dar. In beiden Zeiträumen wurden keine Todesfälle gemeldet. Die Gesundheitsbehörden mahnen jedoch zur Fortführung der Impfungen, um die Immunität in der Bevölkerung stabil zu halten.





