Politik

Impeachment-Verfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte: Fokus auf Amtsfähigkeit

Das Impeachment-Verfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte hat eine neue Phase erreicht. Die Staatsanwaltschaft des Repräsentantenhauses will nun beweisen, dass Duterte nicht mehr für das zweithöchste Amt im Land geeignet ist.

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Symbolbild: Envato

Robert Ace Barbers, Sprecher der Staatsanwaltschaft, erklärte in einer Pressekonferenz, dass das Ziel der Woche sei, zu zeigen, ob die Vizepräsidentin noch für das Amt geeignet ist. Die Staatsanwaltschaft will am Montag den zweiten Zeugen vorstellen.

Der Zeuge ist Jeremy Lotoc, Regionaldirektor des National Bureau of Investigation (NBI). Er soll zu den Ermittlungen des NBI über die Äußerungen von Duterte und die Umstände der Strafanzeigen aussagen.

Der vierte Artikel der Anklage wirft Duterte vor, in einer Online-Pressekonferenz am 23. November 2024 schwere Drohungen gegen Präsident Ferdinand R. Marcos Jr., First Lady Liza Araneta-Marcos und den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez ausgesprochen zu haben. Duterte soll behauptet haben, jemanden beauftragt zu haben, diese Personen zu töten, falls sie selbst getötet würde.

Barbers betonte, dass Impeachment-Verfahren anders als Strafverfahren ablaufen. Es gehe darum, zu klären, ob ein Amtsträger im Amt bleiben sollte, nicht um Strafen zu verhängen.

Deputy Speaker Paolo Ortega V von La Union sagte, die Staatsanwaltschaft werde sich weiterhin auf die Stärke der Beweise konzentrieren. Die Beweise seien bereit und würden lauter sein als der Lärm um das Verfahren.

Das Verfahren begann am 13. Juli 2026. Die Staatsanwaltschaft will zeigen, dass Duterte nicht mehr für das Amt der Vizepräsidentin geeignet ist. Die Beweise sollen dies belegen.

Quellen