Politik

Immunitätsdeal von Bonoan vor Gericht

Das Büro des Ombudsman will am Dienstag, den 14. Juli, einen wichtigen Schritt für seinen Immunitätsdeal mit dem ehemaligen Verkehrsminister Manuel Bonoan unternehmen. Die Staatsanwaltschaft beantragt beim Anti-Korruptionsgericht Sandiganbayan, eine geänderte Anklageschrift zuzulassen. Diese soll Bonoan als Angeklagten entfernen.

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Symbolbild: Envato

Die Anhörung ist für 13:30 Uhr vor der 2. Abteilung des Sandiganbayan geplant. Sollte der Antrag genehmigt werden, bleibt Senator Jinggoy Estrada als einziger Angeklagter in dem Fall. Dieser Fall dreht sich um den angeblichen Missbrauch von Geldern für öffentliche Bauprojekte.

Die ursprüngliche Anklageschrift vom 28. Mai beschuldigte Estrada und Bonoan, gegen das Anti-Korruptionsgesetz verstoßen zu haben. Ihnen wird vorgeworfen, dem Staat durch die Umleitung von über 213 Millionen Pesos, also 25% des DPWH-Budgets für Infrastrukturprojekte in Bulacan, Verluste zugefügt zu haben.

Es wird behauptet, dass Estrada 355 Millionen Pesos für den 1. Bezirk der Provinz und weitere 500 Millionen Pesos für die restlichen Bezirke beantragte. 25% dieser Zuweisungen sollen angeblich als Rückzahlungen zurückgeflossen sein. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass die Projekte in das Nationale Ausgabenprogramm, die Haushaltsversion des Repräsentantenhauses, den Bericht des gemeinsamen Ausschusses und schließlich den Haushalt 2025 aufgenommen wurden.

Die 5. Abteilung des Sandiganbayan wird am Mittwoch, den 15. Juli, ebenfalls eine ähnliche Anfrage zur Entfernung von Bonoan als Angeklagten in separaten Plünderungs- und Korruptionsfällen prüfen. Diese Fälle beinhalten Vorwürfe, dass Estrada 350 Millionen Pesos an Rückzahlungen aus unregelmäßigen Infrastrukturverträgen in Metro Manila und Oriental Mindoro erhalten hat.

Die Entscheidung, einen Angeklagten aus einem Fall zu entlassen, liegt beim Sandiganbayan. Die Entfernung von Bonoan als Angeklagter wird durch eine geänderte Anklageschrift verfolgt. Diese Änderung ist erlaubt, da Bonoan in keinem der Fälle angeklagt wurde. Die vorgeschlagene Änderung folgt der Ankündigung des Ombudsman Jesus Crispin Remulla vom 29. Juni. Demnach haben die Staatsanwälte eine Vereinbarung mit Bonoan getroffen. Er soll in anderen Regierungsfällen kooperieren und als Zeuge der Staatsanwaltschaft aussagen.

Remulla erklärte, dass Bonoan wichtige Informationen liefern könnte. Als ehemaliger DPWH-Minister hatte er Kenntnis von Diskussionen über die Haushaltsanträge der Abgeordneten und angeblichen Einfügungen. Der stellvertretende Ombudsman Mico Clavano sagte, dass Bonoan die Vereinbarung nach einem Brief an Remulla im frühen Juni initiiert habe. In diesem Brief bot er Informationen an, die mehrere Abgeordnete belasten könnten.

Quellen