Wirtschaft: Metro Manila

Immobilienmarkt auf den Philippinen: Wachstumsrate erreicht niedrigsten Stand seit sieben Jahren

Das Wachstum der Preise für Wohnimmobilien auf den Philippinen hat sich im zweiten Quartal 2026 massiv verlangsamt. Mit einem Zuwachs von lediglich 0,4 Prozent verzeichnete der Markt die schwächste Expansion seit dem ersten Quartal 2019.

Aerial view of Makati
Symbolbild: Envato

Laut dem Bericht des Residential Property Price Index (RPPI) der Zentralbank Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) ist dieser Rückgang vor allem auf sinkende Immobilienwerte in den Provinzen außerhalb der NCR zurückzuführen. Diese Preisverluste in den ländlicheren Regionen dämpften die anhaltenden Wertsteigerungen innerhalb von Metro Manila ab. Während die Immobilienpreise in der Hauptstadtregion im Zeitraum von April bis Juni um 5,2 Prozent stiegen, fielen sie in den Gebieten außerhalb der NCR um 2,7 Prozent.

Innerhalb der verschiedenen Wohnformen zeigten sich gemischte Trends. Die Preise für Häuser, eine Kategorie, die unter anderem freistehende oder halbfreistehende Einheiten, Apartments, Stadthäuser und Duplexe umfasst, sanken um 4,1 Prozent. Im Gegensatz dazu stiegen die Preise für Eigentumswohnungen (Condominiums) mit einer Rate von 6 Prozent deutlich an, verglichen mit 4,6 Prozent im vorangegangenen Quartal.

Die Zentralbank nutzt den RPPI als zentralen Indikator zur Einschätzung der Bedingungen auf dem nationalen Immobilien- und Kreditmarkt. Der Index berechnet die durchschnittliche Preisveränderung verschiedener Wohnungstypen auf Grundlage von Daten über tatsächlich gewährte Wohnungsbaudarlehen der Banken.