Gesundheit

Iloilo warnt vor Dengue-Fällen trotz Rückgang

Die Gesundheitsbehörde der Provinz Iloilo hat die Einwohner aufgefordert, weiterhin wachsam zu bleiben. Trotz eines deutlichen Rückgangs der Dengue-Fälle könnten die Regenzeit und die erwarteten tropischen Stürme einen erneuten Anstieg der Infektionen auslösen.

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Symbolbild: Envato

Von Januar bis Ende Juni registrierte die Provinz 873 Dengue-Fälle, darunter sechs Todesfälle. Das sind 65 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damals wurden 2.509 Fälle und 11 Todesfälle gemeldet. In der letzten Überwachungswoche wurden 64 neue Fälle gezählt.

Die Gesundheitsbeamtin Dr. Maria Socorro Colmenares-Quiñon betonte, dass die Regenzeit und die tropischen Stürme ideale Bedingungen für die Vermehrung von Mücken schaffen. Sie forderte die Bevölkerung auf, die 4S-Strategie des Gesundheitsministeriums gegen Dengue anzuwenden.

Die Strategie umfasst das Suchen und Zerstören von Brutstätten, Selbstschutz durch das Tragen von hellfarbiger Kleidung und das Verwenden von Mückenschutzmitteln. Zudem sollen Betroffene frühzeitig medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und das Besprühen von Gebieten mit Insektiziden unterstützen.

Dengue wird durch Aedes-Mücken übertragen, die sich in sauberem, stehendem Wasser vermehren. Die Gesundheitsbehörde überwacht Dengue-Fälle in zehn Barangays der Provinz. Calinog verzeichnete die meisten Fälle mit 92, gefolgt von Cabatuan mit 87 und Passi City mit 42.

Die meisten Todesfälle wurden in Ajuy, Estancia, Carles, San Dionisio und Dingle gemeldet. Kinder im Alter von 1 bis 9 Jahren sind die am stärksten betroffene Altersgruppe. Es wurden 261 Fälle in dieser Gruppe registriert, gefolgt von 215 Fällen bei Jugendlichen im Alter von 10 bis 19 Jahren.

Die Provinz hat eine Sterblichkeitsrate von 0,69 Prozent und eine Infektionsrate von 42,06 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Quellen