Iloilo City sichert 100 Hektar Mangrovenwälder durch neue Schutzzone
Iloilo City hat eine wichtige Maßnahme für den Klimaschutz ergriffen. Bürgermeisterin Raisa Treñas unterzeichnete eine wegweisende Verordnung. Sie schafft eine verpflichtende 100-Meter-Küsten-Schutzzone. Zudem stellt sie mindestens 100 Hektar Mangrovenwälder unter dauerhaften Schutz.
Die Küsten-Schutzzone-Verordnung institutionalisiert ein langfristiges Umweltprogramm. Es verbietet Aktivitäten, die Mangrovenökosysteme schädigen. Dazu gehören das unberechtigte Fällen von Mangroven, Müllablagerung, zerstörerische Fischereipraktiken, Landgewinnung und unberechtigte Bauarbeiten. Die Stadt will ihre Abwehrkräfte gegen Sturmfluten, Überschwemmungen und Küstenerosion stärken.
Treñas betonte, dass die Maßnahme das Engagement der Stadt zeigt. Sie will Entwicklung und Umweltschutz in Einklang bringen. Die Bürgermeisterin sagte, dass Fortschritt und Umweltschutz immer Hand in Hand gehen müssen. Sie will eine bessere Stadt für alle schaffen, in der Entwicklung nicht auf Kosten der Natur geht.
Die Verordnung legt eine verpflichtende 100-Meter-Schutzzone fest. Sie erstreckt sich landeinwärts vom mittleren Hochwasserstand in den Küstengebieten der Stadt. Die geschützten Gebiete umfassen Mangrovenwälder in Jaro, La Paz und anderen Küstenbezirken. Sie dienen als natürliche Puffer gegen Sturmfluten, Überschwemmungen und Küstenerosion. Zudem bieten sie wichtige Lebensräume für Meereslebewesen.
Um eine wissenschaftlich fundierte Umsetzung zu gewährleisten, wird die Stadtregierung Wissenschaftler, Umweltfachleute und andere Beteiligte zusammenbringen. Sie sollen die Durchführungsbestimmungen und einen umfassenden Küsten-Schutz-Management-Aktionsplan ausarbeiten.
Die Maßnahme verstärkt auch bestehende Umweltinitiativen der Stadt. Dazu gehört Projekt TRANSFORM. Es fördert die Wiederherstellung von Mangroven, die Speicherung von blauem Kohlenstoff, den Schutz der Biodiversität und die Minderung des Klimawandels.
Die Verordnung ermutigt auch die aktive Beteiligung von Bürgerinitiativen, Bildungseinrichtungen, Fischern und der Privatwirtschaft. Sie sollen beim Schutz und der Verwaltung der Küstenökosysteme der Stadt helfen.
Treñas dankte dem Stadtrat von Iloilo City für die einstimmige Zustimmung zur Verordnung. Sie bedankte sich auch bei den Ilonggos für die Unterstützung der Initiativen. Diese sollen eine nachhaltigere und klimaresilientere Stadt schaffen.