Sicherheit: Bataan

Illegale Wildtier-Operation in Bataan: Königspython gerettet und Verdächtiger festgenommen

Bei einer gemeinsamen Schlagoperation entlang des Roman Superhighway im Barangay San Pedro, Hermosa, in der Provinz Bataan, wurde eine 83 Zentimeter lange Königspython (Python regius) sichergestellt. Die Maßnahme wurde durch eine Kooperation zwischen dem Department of Environment and Natural Resources (DENR) und der PNP durchgeführt.

PNP ACG Philippine National Police Anti Cybercrime Group logo
Quelle: Google

Im Zuge des Einsatzes verhafteten Beamte der Bataan Maritime Police Station sowie der Hermosa Municipal Police Station einen Verdächtigen. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, die exotische Schlange illegal gehandelt und transportiert zu haben, was einen Verstoß gegen den Wildlife Resources Conservation and Protection Act (RA 9147) darstellt. Da der Verdächtige die Transaktion mutmaßlich über Online-Plattformen abgewickelt hat, wurde zusätzlich eine Anzeige wegen Verstößen gegen den Cybercrime Prevention Act von 2012 (RA 10175) erstattet.

Die gerettete Schlange wurde zur weiteren Bearbeitung an das Community Environment and Natural Resources Office (CENRO) in Pilar, Bataan, übergeben. Dort wurden eine Artbestimmung, eine gesundheitliche Untersuchung sowie die notwendige Dokumentation vorgenommen. Marivic Santos, die Leiterin des CENRO Pilar, gab bekannt, dass das Tier bei der Untersuchung gesund und in einem guten Zustand war. Bevor die Königspython in ein spezielles Wildlife Rescue Center verlegt wird, müssen die abschließenden Bewertungen und die Dokumentation abgeschlossen sein.

Obwohl die Königspython auf der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als „nicht gefährdet“ eingestuft wird, unterliegt sie in den Philippinen den geltenden Wildtiergesetzen. Dies betrifft insbesondere die Regeln für den Besitz, den Transport, den Import sowie den Handel mit der Art. Ralph Pablo, der Exekutivdirektor des DENR für die Region 3, hob die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden hervor. Solche Kooperationen seien essenziell, um den illegalen Wildtierhandel zu unterbinden und die natürlichen Ressourcen des Landes zu bewahren.

Das DENR erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass das Sammeln, der Besitz, der Transport oder der Handel mit Wildtieren ohne die erforderlichen Genehmigungen gesetzlich verboten ist. Wildtierhandel und der unbefugte Transport gelten als Straftaten. Die Behörde forderte die Bevölkerung dazu auf, Verdachtsmomente bezüglich Wildtierverstößen umgehend den zuständigen Stellen zu melden, um die biologische Vielfalt des Landes zu schützen.