Politik

Iglesia Ni Cristo beendet dreitaegige Protestaktion

Die Iglesia Ni Cristo (INC) beendete am Donnerstagabend, dem 2. Juli 2026, ihre dreitaegige Protestaktion. Die Demonstration fand zugunsten von Senator Rodante Marcoleta statt. Die INC zeigte sich zufrieden, dass ihre Botschaft bei den Behörden angekommen sei. Marcoleta steht wegen mutmaßlicher Wahlkampfspenden in Höhe von 75 Millionen Peso im Zusammenhang mit der Wahlperiode 2025 unter Plünderungsverdacht.

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Symbolbild: Envato

Der INC-Sprecher Edwil Zabala betonte, dass die Demonstration für Gerechtigkeit und die korrekte Anwendung des Gesetzes stehe. Die Protestaktion begann am 30. Juni in der Frühe und führte zu massiven Verkehrsstaus auf der Edsa. Tausende INC-Mitglieder versammelten sich am People Power Monument. Die Behörden meldeten starke Verkehrsbehinderungen auf einer der verkehrsreichsten Straßen Metro Manilas. Sie ergriffen Maßnahmen zur Umleitung und entsandten Tausende Polizisten, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Malacañang bestätigte das verfassungsmäßige Recht auf friedliche Versammlung, wies aber auch auf die Störungen für Autofahrer und Pendler hin. Die Polizei schätzte die höchste Teilnehmerzahl auf etwa 15.000 am ersten Tag der Kundgebung. Am zweiten Tag waren es rund 6.000 Teilnehmer, wie der Quezon City Police District mitteilte. Am Nachmittag des 30. Juni widerrief das Quezon City Department of Public Order and Safety die Versammlungsgenehmigung, die es der Gruppe erteilt hatte. Grund war die erhebliche Beeinträchtigung der Allgemeinheit durch die Veranstaltung am People Power Monument. Daraufhin verlegte die Gruppe ihren Protest nach Liwasang Bonifacio in Manila City.

Nach Abschluss der Versammlung meldete die PNP, dass die dreitägige Veranstaltung friedlich um etwa 19 Uhr endete. Die PNP berichtete, dass es am ersten Tag kleinere Vorfälle gab, die sofort nach den geltenden Gesetzen und Verfahrensweisen behoben wurden. Die zweiten und dritten Tage der Versammlung verliefen weitgehend friedlich und geordnet. Drei Personen wurden am ersten Tag der Protestaktion nach einer Rangelei festgenommen. Die Protestierenden hatten versucht, die Nordspuren der Edsa mit Bussen zu blockieren, wodurch drei Polizisten verletzt wurden.

Die PNP lobte die Zusammenarbeit und Disziplin der Organisatoren und Teilnehmer sowie die Professionalität der Polizeikräfte, Verstärkungstruppen und Partnerbehörden. Diese Faktoren trugen zum erfolgreichen Abschluss der öffentlichen Versammlung bei. Die Polizeiorganisation dankte den Einsatzkräften, den lokalen Regierungsstellen, den Verkehrsmanagementteams, den Notfallhelfern, den Partnerbehörden sowie den Organisatoren, Teilnehmern, Autofahrern, Pendlern und der Öffentlichkeit für ihre Unterstützung während der dreitägigen Sicherheitsoperation. PNP-Chef Jose Melencio Nartatez Jr. bekräftigte das Engagement der Organisation, ihren Auftrag mit Professionalität, Unparteilichkeit und Respekt vor dem Gesetz zu erfüllen. Dabei sollen sowohl die öffentliche Sicherheit als auch das verfassungsmäßige Recht der Filipinos auf friedliche Versammlung geschützt werden.

Quellen