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Hybrider Hochwasserschutz: DPWH plant Kombination aus Beton und Natur

In Nord-Luzon, wo Überschwemmungen besonders häufig auftreten, DPWH den Einsatz hybrider Strukturen zum Hochwasserschutz. Diese Kombination aus klassischen Betonkonstruktionen und naturbasierten Elementen soll den Schutz gefährdeter Gebiete verbessern.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

DPWH-Sekretär Vince Dizon erläuterte am Mittwoch, dass das Ministerium die Nutzung solcher hybriden Systeme derzeit untersucht. Er verwies dabei auf internationale Vorbilder und betonte die Notwendigkeit, den Blick auf Länder zu richten, die solche Methoden bereits erfolgreich umgesetzt haben. Laut Dizon vollziehen viele Staaten derzeit einen Wandel: Während man sich früher fast ausschließlich auf Beton verlassen habe, werden in einigen Fällen sogar bestehende Betonstrukturen wieder entfernt, um verstärkt auf naturbasierte Lösungen zu setzen.

Dennoch räumte Dizon ein, dass nicht alle Projekte rein ökologisch realisiert werden können. In bestimmten Situationen sei der Einsatz von Beton weiterhin unumgänglich. Um eine Verschwendung öffentlicher Mittel zu verhindern, sei eine sorgfältige Untersuchung sowie die Einbeziehung von Experten mit entsprechenden Fachkenntnissen entscheidend. Die Planungen sollen sicherstellen, dass die Maßnahmen effektiv und nachhaltig umgesetzt werden.

Der Fokus der geplanten Maßnahmen liegt auf den Gemeinden im Norden der Manila Bay. In der Provinz Bulacan stehen dabei Hagonoy, Paombong sowie Teile von Malolos im Blick. In der Provinz Pampanga sollen die Orte Macabebe, Masantol und Sasmuan adressiert werden. Die entsprechenden Überlegungen wurden im Hauptquartier des DPWH in Manila im Rahmen eines Treffens mit Vertretern von Haskoning Phils. Inc. und Project NOAH besprochen.