Gruppen fordern Aufhebung der Verurteilung der Talaingod 13
Am Mittwoch, den 15. Juli, versammeln sich Geistliche, indigene Völker, Moro-Führer, Kirchenmitarbeiter, Pädagogen und Menschenrechtsaktivisten an der UP Diliman. Sie wollen die Aufhebung der Verurteilung der Talaingod 13 fordern.
Die Veranstaltung, die Katungod Conference 2026, findet im Malcolm Theater des UP College of Law statt. Das UP Institute of Human Rights-College of Law (UP-IHR) organisiert die Konferenz. Sie soll den zweiten Jahrestag des Gerichtsurteils markieren.
Die 13 Verurteilten sollen keine Straftat begangen haben. Sie waren Teil einer humanitären und Solidaritätsmission. Diese Mission sollte Lumad-Kinder und Familien schützen, die durch Konflikte und Militarisierung vertrieben wurden.
Die Anklagen gegen die Talaingod 13 wurden während der Amtszeit von Präsident Duterte eingereicht. Sie führten zu einer Verurteilung unter Präsident Marcos Jr. Die Anklagen werden von den Aktivisten als Strategische Klage gegen öffentliche Beteiligung (SLAPP) bezeichnet.
Die Talaingod 13 umfassen den ehemaligen Abgeordneten Satur Ocampo, die ehemalige Abgeordnete France Castro und Lehrer der Lumad-Schulen. Sie wurden 2024 von einem Gericht in Tagum wegen Kindesmisshandlung verurteilt. Die Vorwürfe beziehen sich auf Rettungsversuche nach der Schließung einer Lumad-Schule in Barangay Palma Gil, Talaingod, Davao del Norte, im Jahr 2018.
Die Konferenz soll die „People’s State of Mindanao“-Bewertung vorstellen. Der Bericht soll zeigen, dass die Bedingungen, die zur Verurteilung führten, weiterhin bestehen. Dazu gehören die Schließung von über 200 Lumad-Schulen, angebliche Entwicklungsaggressionen in Stammesgebieten und die Stigmatisierung von Stammesgemeinschaften.
Die Veranstaltung will die Gerichte und staatlichen Institutionen auffordern, das Indigenous Peoples’ Rights Act von 1997 zu wahren. Sie sollen die rechtliche Schikane von humanitären Helfern und Umweltverteidigern beenden.
Die Veranstaltung soll auch die Rechte der indigenen Völker, die indigene Bildung, die demokratischen Freiheiten und die Menschenrechte betonen. Die Veranstaltung soll die Rechte der indigenen Völker und die Rechte der marginalisierten Menschen in Mindanao betonen.