Politik: Leyte

Gericht lehnt Verlegung von Martin Romualdez ins Krankenhaus ab

Die dritte Abteilung des Sandiganbayan, des philippinischen Antikorruptionsgerichts, hat am Mittwoch den Antrag des ehemaligen Sprechers des Repräsentantenhauses und Abgeordneten von Leyte, Martin Romualdez, abgelehnt, in eine Krankenhaushaft überführt zu werden. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass andere inhaftierte Personen (Persons Deprived of Liberty, PDLs) einen schlechteren Gesundheitszustand aufweisen als der Beschuldigte.

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Quelle: PIA

Karl Miranda, Vorsitzender der dritten Abteilung des Sandiganbayan, betonte in diesem Zusammenhang, dass die bloße Berufung auf eine Erkrankung nicht ausreiche, um eine fortgesetzte Unterbringung eines Angeklagten in einem Krankenhaus zu rechtfertigen. Eine gerichtlich angeordnete medizinische Untersuchung durch Ärzte des staatlichen Philippine General Hospital (PGH) hatte zudem ergeben, dass sich der Gesundheitszustand von Romualdez stabil befinde.

Romualdez, der derzeit im New Quezon City Jail in Payatas inhaftiert ist, sieht sich mit einer Plünderungsklage in Höhe von 7,4 Milliarden Pesos konfrontiert. In einem Antrag vom 14. September hatte er eine Unterbringung im Veterans Memorial Medical Center gefordert. Er selbst legte in einer Videokonferenz, die das Gericht zuließ, Einspruch gegen die Anklage ein. Sein Rechtsbeistand, Ade Fajardo, erklärte nach dem Urteil, man werde bei Bedarf weitere rechtliche Schritte prüfen.