Gericht in Quezon City weist Klage gegen Martin Romualdez und andere ab
Ein Regionalgericht in Quezon City hat eine Klage in Höhe von einer Milliarde Peso gegen den ehemaligen Parlamentspräsidenten Martin Romualdez, den ehemaligen Abgeordneten Zaldy Co von der Partei Ako Bicol und den Abgeordneten Patrick Michael Vargas aus dem fünften Distrikt von Quezon City abgewiesen.
Die Klage bezog sich auf angebliche Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten. Das Gericht stellte fest, dass es keine Zuständigkeit habe, da die Kläger die erforderlichen Gebühren nicht gezahlt hätten.
In einem Beschluss vom 15. April 2026, der erst am 29. Juni veröffentlicht wurde, erklärte das Gericht, dass es den Fall nicht weiterverfolgen könne, da die Kläger trotz mehrfacher Aufforderungen die Gebühren nicht gezahlt hätten.
Die Klage wegen "Missbrauch von Rechten und unrechtmäßiger Bereicherung" wurde im Dezember 2025 von dem ehemaligen Stadtrat Antonio Enrile Inton Jr. im Namen der United People's Against Corruption (UPAC) eingereicht.
Die Kläger beriefen sich auf Daten des PCIJ, wonach die Mittel für Hochwasserschutzprojekte im Distrikt von Vargas jährlich 944,6 Millionen Peso betrugen, insgesamt etwa 2,86 Milliarden Peso von 2023 bis 2025.
Vargas' Distrikt umfasst den nordöstlichen Teil von Quezon City, einschließlich der Gebiete Novaliches und Fairview, sowie wichtige Straßen wie die Commonwealth Avenue, Quirino Highway und Teile der Regalado Avenue.
Die Kläger machten die angeblich fehlgeschlagenen Hochwasserschutzprojekte für die anhaltenden Überschwemmungen in Quezon City, insbesondere im Novaliches-Gebiet, verantwortlich.
Inton erklärte, dass die Klage nicht wegen der Sachlage abgewiesen wurde und weiterhin beim Berufungsgericht anhängig sei. Das Berufungsgericht habe bereits die Einreichung einer Antwort in Verbindung mit dem Antrag angeordnet.
Inton betonte, dass das Gericht die Gebühren auf 20 Millionen Peso festgesetzt habe, basierend auf den geforderten Schadensersatzansprüchen in Höhe von einer Milliarde Peso.
Vargas bezeichnete die Klage als haltlos und kritisierte die Kläger für die fehlende Zahlung der Gebühren. Er betonte, dass die Vorwürfe erfunden seien und die Kläger das Gerichtssystem missbraucht hätten.
Vargas forderte Transparenz und kritisierte die Motive der Kläger, die seiner Meinung nach das Gerichtssystem missbraucht hätten.