Gesellschaft

Gemeinschaften übernehmen Verantwortung für Umweltschutz

Der Umweltschutz ist nicht mehr nur auf politische Entscheidungsträger beschränkt - alltägliche Gemeinschaften übernehmen zunehmend die Verantwortung, indem sie wirksame Konzepte für basisorientierte Bewegungen entwickeln, um positive Geschichten zu schaffen, die weitreichende ökologische Veränderungen auslösen können. Diese Veränderung in der Erzählung steht unter dem Banner der 'Good Stories Movement' in enger Zusammenarbeit mit dem Department of Environment and Natural Resources (DENR).

Auf der Grundlage des Prinzips der intergenerationellen Verantwortung verändert diese Bewegung aktiv die Art und Weise, wie Menschen über die ökologische Krise ihrer Zeit sprechen und sie letztlich angehen. Anstatt die Gemeinschaften von der Angst vor dem Klimawandel beherrschen zu lassen, setzt sich die Bewegung für eine erfrischende Perspektive ein: Um die Geschichte unserer Welt zu ändern, müssen wir die Stimmen jener erhöhen, die aktiv daran arbeiten, sie neu zu gestalten.

Umweltminister Juan Miguel T. Cuna betonte, dass jede Generation eine Geschichte erbt und eine eigene beiträgt. Er unterstrich, dass jede lokalisierte Erfolgsgeschichte des Umweltschutzes eine unschätzbare Lektion für die übrige Nation bietet, von der sie lernen, sich anpassen und replizieren kann.

Zwei herausragende gemeinschaftlich getragene Initiativen führen den Einsatz an: das 'Reskyusi'-Food-Basket-Programm in Quezon City und die von Schülern geleitete 'Watt-A-Ride'-Mobile-Solarladestation. Reskyusi: Lebensmittel retten, Gemeinschaften erhalten Was als Idee während eines Jugendcamps begann, hat sich mittlerweile zum ersten barangay-weit etablierten Lebensmittelbank- und -rettungseinrichtung des Landes entwickelt - das Reskyusi Food Basket Program im Barangay Commonwealth, Quezon City.

Der Name 'Reskyusi' spiegelt die Identität und den Zweck des Projekts wider. Im Kern ist 'Reskyu' eine phonetische Adaption des englischen Wortes 'rescue', das sich nahtlos mit 'Kyusi', der lokalen Kurzform für Quezon City, verbindet. Dieses Portmanteau verkörpert die übergreifende Mission der Einrichtung, überschüssige Lebensmittel aus öffentlichen Märkten im Barangay zu retten, die andernfalls verschwendet würden.

Anstatt essbare Produkte aus den Märkten auf Müllhalden landen zu lassen, wo sie unvermeidlich Methan erzeugen, ein Treibhausgas, das weitaus potenter ist als Kohlendioxid, fängt das Reskyusi-Team sie an der Quelle ab und verwandelt eine Umweltgefahr in eine nachhaltige Lösung für die lokale Lebensmittelunsicherheit.

Jeden Mittwoch- und Samstagabend sammelt ein Netzwerk von über 80 Jugendfreiwilligen verwertbare, überschüssige Produkte auf öffentlichen Märkten, verarbeitet sie sauber und verteilt gesunde Lebensmittelkörbe an bedürftige Familien. Was nicht gegessen werden kann, wird nicht auf Müllhalden geworfen, sondern in systematische kommunale Kompostierungssysteme geleitet.

Für organische Abfälle, die bereits zu sehr verrottet sind, um verzehrt zu werden, nutzt die Einrichtung die Vermikompostierung, um Lebensmittelreste in nährstoffreichen Dünger zu zerlegen. Das Endprodukt dieses Prozesses ist Vermicast, das direkt an lokale urbane Landwirte verteilt wird, um die Grünflächen und Gemeinschaftsgärten des Barangays zu nähren.

Durch die Umwandlung potenzieller Abfälle in organischen Dünger hat das Reskyusi-Team eine Kreislaufwirtschaft geschaffen, die beweist, dass Umweltschutzlösungen sowohl praktisch als auch selbstgemacht sein können. Dieser innovative Ansatz hat die prestigeträchtigen Auszeichnungen Galing Pook und Walang Gutom erhalten, inspiriert Gemeinschaften und lokale Regierungseinheiten im ganzen Land, seinen Erfolg zu replizieren.

Watt-A-Ride: Campus mit sauberer Energie versorgen Neben den gemeinschaftlich getragenen Erfolgen, die von der Good Stories Movement gefeiert werden, verändert Jordan Jawo Jayme die Nachhaltigkeit auf dem Campus mit einer bahnbrechenden mobilen Ladestation, die entwickelt wurde, um lebenswichtige Energie während Krisen bereitzustellen.

Als Kampagnenleiter für Campusengagement von 350 Pilipinas, einer Organisation für Klimawandel und Umweltgerechtigkeit, hat Jayme in den letzten Jahren den Einsatz von drei von Schülern zusammengesetzten Solarladestationen an den Campus der PUP geleitet.

Die Initiative nahm erstmals im Mai 2024 auf dem PUP-Hauptcampus Fuß, gefolgt von der Einführung von 'Watt-A-Ride' - der spezialisierten mobilen Einheit, die auf dem PUP-Campus in Santa Maria, Bulacan, eingesetzt wurde. Diese Einheiten wurden auch in städtischen Armenvierteln wie Barangay 159 in Tondo, Manila, und Barangay Tatalon in Quezon City eingesetzt.

Die mobilen Einheiten, die leicht mit elektrischen Dreirädern oder Fahrrädern transportiert werden, bieten kostenlose, nachhaltige Ladeleistungen für Studenten und Gemeindemitglieder und dienen als zuverlässige Lebensader während Stromausfällen, Schulschließungen und Katastrophen.

Wenn eine Gemeinschaft sieht, dass ein benachbartes Dorf erfolgreich einen urbanen Garten anlegt oder ein Null-Abfall-System managt, ändert sich die Erzählung von 'Was, wenn wir scheitern?' zu 'Wie fangen wir an?'. Diese tiefgreifende Veränderung der Perspektive ist es, die die Good Stories Movement entfachen möchte.

Durch die Förderung von Initiativen wie dem Reskyusi-Programm und Watt-A-Ride verwandelt die Bewegung isolierte lokale Erfolge in einen gemeinsamen nationalen Fahrplan. Sie beweist, dass die Lösungen für unsere dringendsten Klima- und sozialen Herausforderungen nicht von weit entfernt importiert werden müssen, denn sie werden bereits von unseren eigenen Barangays, unserer eigenen Jugend und unseren eigenen Gemeinschaften entwickelt.

Quellen