Politik

Gatchalian kritisiert Haltung zu Amtsenthebungsverfahren

Senatspräsident Sherwin Gatchalian hat die Haltung von Senator Chiz Escudero zu Amtsenthebungsverfahren kritisiert. Gatchalian nannte die Pflicht, ein Amtsenthebungsverfahren zu leiten, eine verfassungsrechtliche Pflicht. Diese Pflicht sei nicht verhandelbar.

A basketball court in the sand on a small island in the Philippines.
Symbolbild: Envato

Gatchalian betonte, dass die Verantwortung für das Leiten eines Amtsenthebungsverfahrens mit der Annahme des Amtes des Senatspräsidenten verbunden sei. Diese Verantwortung sei nicht optional. Gatchalian warnte davor, dass die Pflicht sonst den Launen von Führern unterliegen könnte, die öffentlicher Kontrolle entgehen wollen.

Senator Chiz Escudero leitet derzeit das Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte. Escudero hat diese Rolle mit bemerkenswerter Brillianz ausgeführt. Auch der verstorbene Senator Juan Ponce Enrile hatte diese Rolle zuvor inne.

Gatchalian nannte das Amtsenthebungsverfahren gegen Sara Duterte ein Beispiel für die politische Landschaft des Landes. Fast alles, was die Nation ausmacht, sei von Kontroversen geprägt. Es gebe keine Einigkeit darüber, wer die Menschen seien oder wofür sie stehen.

Gatchalian kritisierte die Strategie der Kolonialherren, die das Land durch Teilung und Herrschaft unterdrückt hätten. Diese Strategie werde von den Eliten des Landes fortgesetzt, die weiterhin Macht und Kontrolle ausüben.

Gatchalian nannte das Amtsenthebungsverfahren gegen Sara Duterte einen Kampf um die Zukunft des Landes. Eine Präsidentschaft von Sara Duterte würde Frieden und Ordnung im Land fördern. Sie würde Stabilität in der Pazifikregion herstellen und echte Diplomatie im West Philippine Sea betreiben.

Gatchalian kritisierte die Rhetorik von Verteidigungsminister Gibo Teodoro. Er forderte Verhandlungen über den West Philippine Sea, um die Zukunft und Sicherheit der Region zu sichern.

Gatchalian nannte die Ankläger im Amtsenthebungsverfahren gegen Sara Duterte korrupt. Sie handelten im Auftrag des Drahtziehers hinter dem Hochwasserskandal. Sie fürchten eine Präsidentschaft von Sara Duterte, weil sie dann 2028 keine Chance mehr hätten.

Gatchalian nannte die Präsidentschaftskandidaten der Opposition chancenlos gegen Sara Duterte. Bam Aquino habe 1 Prozent der Wähler, Risa Hontiveros 2 Prozent. Auch Leni Robredo und Raffy Tulfo hätten keine realistische Chance.

Gatchalian nannte das Amtsenthebungsverfahren gegen Sara Duterte einen Kampf um die Zukunft des Landes. Die Mehrheit der Menschen verstehe, dass es nicht nur um Sara gehe. Es gehe um die Zukunft des Landes.

Quellen