Wirtschaft

Filipinos hoffen auf dauerhafte Abschaffung von Transfergebühren

Filipinos sind es gewohnt, für digitale Transaktionen über Online-Banking zusätzliche Gebühren zu zahlen. InstaPay-Transaktionen kosten in der Regel 10 Peso, PESONet-Transaktionen etwa 50 Peso.

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Symbolbild: Envato

InstaPay-Transaktionen ermöglichen es Kunden, Gelder fast sofort zwischen Banken und Konten von Nicht-Bank-E-Geld-Ausstellern im Land zu überweisen. PESONet-Transaktionen hingegen ermöglichen die sichere Verarbeitung von Gelderüberweisungen in einem batchbasierten Verfahren, nicht in Echtzeit. Sie eignen sich besonders für hochwertige Transaktionen, Massenauszahlungen und Gehälter.

Einige Banken haben damit begonnen, die Transfergebühren für InstaPay- und PESONet-Transaktionen zu erlassen. Dies überraschte viele Filipinos, die es gewohnt sind, zusätzliche Gebühren für digitale Überweisungen zwischen Bankkonten oder E-Wallets zu zahlen.

Wenn eine Bank die Gebühren für eine Überweisung von einem Konto zu einem anderen erließ, hofften die Kunden, dass diese Praxis bald von allen Finanzinstituten übernommen wird.

Die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) hat die BSP-Rundschreiben Nr. 1238 herausgegeben. Diese Rundschreiben verlangen von den Finanzinstituten, faire und marktbasierte Preisgestaltungsmechanismen für elektronische Zahlungsdienste zu übernehmen.

Die BSP betonte, dass der Preisrahmen die Fairness unter den Endnutzergruppen fördern und sicherstellen soll, dass die Gebühren mit den tatsächlichen Kosten der Dienstleistungen übereinstimmen.

Die Rundschreiben besagen auch, dass die Gebühren für elektronische Zahlungen niedriger sein sollten als die für manuelle oder über den Tresen getätigten Transaktionen. Dies liegt an der größeren Effizienz und Kosteneffizienz der digitalen Zahlungskanäle.

Banken müssen möglicherweise zusätzliche Dokumentationen einreichen, um die Preisgestaltungsmechanismen für Gebühren zu rechtfertigen, die nach einer Überprüfung ihrer periodischen Offenlegungen als unangemessen erachtet werden.

BSP-Gouverneur Eli Remolona Jr. zeigte sich zuversichtlich, dass die Maßnahme mehr Filipinos und Unternehmen dazu ermutigen wird, digitale Transaktionen zu nutzen und davon zu profitieren.

Die BSP sieht dies als Schritt, um digitale Transaktionen noch mehr in den Mainstream zu bringen. Gleichzeitig kann eine größere Akzeptanz die Effizienz im Zahlungssystem verbessern und die Kosten für alle senken.

Die Änderung erfolgte nach einer Verbraucherumfrage Ende 2025. Diese Umfrage ergab, dass jeder dritte Filipino hohe Gebühren als Hauptbarriere für die Annahme digitaler Zahlungen nannte.

Quellen