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Fast 10.000 Menschen in Western Visayas durch Monsunregen betroffen

Fast 10.000 Menschen in Western Visayas wurden durch anhaltende Monsunregenfälle vertrieben. Die heftigen Regenfälle zwangen Hunderte Familien in Notunterkünfte. Überschwemmte Häuser, gestörter Verkehr und überflutete Gemeinden belasteten die Katastrophenhilfe in der Region.

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Symbolbild: Envato

Das Regional Disaster Risk Reduction and Management Council (RDRRMC) meldete in seinem Lagebericht Nummer 4 vom 12. Juli 2026, dass 2.978 Familien oder 9.592 Personen betroffen sind. Davon sind 128 Familien oder 360 Personen in 24 Notunterkünften untergebracht. Weitere 134 Familien oder 385 Personen fanden vorübergehend bei Verwandten und Freunden Unterschlupf.

Besonders stark betroffen ist die Provinz Antique. Dort sind 98 Barangays und 2.413 Familien oder 8.003 Personen von den Regenfällen betroffen. In Aklan sind 11 Barangays mit 498 Familien oder 1.394 Personen betroffen. In Iloilo sind acht Barangays mit 67 Familien oder 195 Personen betroffen.

Die lokalen Behörden haben in der Region Notunterkünfte eingerichtet. In Antique sind 18 Notunterkünfte für 74 Familien oder 225 Personen geöffnet. In Iloilo gibt es zwei Notunterkünfte für 37 Familien oder 86 Personen. In Aklan sind vier Notunterkünfte für 17 Familien oder 49 Personen eingerichtet.

Zusätzlich fanden 77 Familien oder 174 Personen in Aklan, 52 Familien oder 188 Personen in Antique und fünf Familien oder 23 Personen in Iloilo vorübergehend bei Verwandten und Freunden Unterschlupf.

Die anhaltenden Regenfälle stören auch den Verkehr und beschädigen wichtige Infrastruktur. Das RDRRMC meldete 13 beschädigte Straßenabschnitte und eine Brücke. Alle betroffenen Straßen und die Brücke in Antique sind wieder passierbar. Eine beschädigte Straße in Iloilo ist nur für den Einbahnverkehr geöffnet.

Der Schiffs- und Landverkehr ist ebenfalls beeinträchtigt. 245 Passagiere und 118 rollende Güter sind in Aklan gestrandet, da das schlechte Wetter den normalen Betrieb unterbricht.

Die Katastrophe hinterließ auch Zerstörungen in Wohngebieten. 113 Häuser sind in der Region beschädigt. In Antique sind 90 Häuser teilweise und sieben Häuser vollständig zerstört. In Iloilo sind sieben Häuser teilweise und zwei Häuser vollständig zerstört. In Aklan sind sieben Häuser teilweise beschädigt.

Bereits vor der Verschärfung der Lage führten die Behörden in Guimaras präventive Evakuierungen durch. 50 Familien oder 300 Personen wurden in sicherere Orte gebracht.

Die Behörden haben bisher 1,483,776.08 Pesos an Notfallhilfe für 1.329 Familien in Aklan, Antique und Iloilo bereitgestellt.

Die schweren Wetterbedingungen forderten auch ein Todesopfer. Ein 68-jähriger Bauer starb, als ein regenbedingter Erdrutsch sein Haus in Sitio Sidlangan, Barangay Nagba, Tubungan, Iloilo, verschüttete.

Die Behörden bewerten weiterhin die vollständige Auswirkung der Schäden. Lokale Regierungen und Katastrophenhilfeagenturen setzen die Hilfs- und Wiederherstellungsmaßnahmen in Western Visayas fort.

Quellen