Experten fordern präventive Maßnahmen, da Nierenkrankheiten bei jüngeren Filipinos auftreten
SAN FERNANDO CITY, PIA, Ein Nierenfacharzt hat Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Belastung durch CKD in den Philippinen geäußert und festgestellt, dass Fälle nicht mehr nur auf ältere Erwachsene beschränkt sind, sondern jetzt auch bei jüngeren Filipinos festgestellt werden. Während eines Forums namens Kapihan sa Ilocos, das von der Philippine Information Agency in Zusammenarbeit mit dem DOH in der Ilocos-Region organisiert wurde, betonte der Nephrologe Doctor Pamela Elaine M. Pada vom Ilocos Training and Regional Medical Center, dass CKD weitgehend vermeidbar ist, wenn Risikofaktoren richtig gemanagt und frühzeitig erkannt werden. Sie identifizierte unkontrollierten Diabetes und Bluthochdruck als die Hauptursachen für Nierenschäden im ganzen Land, was globalen Trends bei nicht übertragbaren Krankheiten entspricht.
„Die Hauptursache für Nierenschäden ist unkontrollierter Diabetes“, sagte Pada und betonte, dass die langfristige Kontrolle des Blutzuckerspiegels entscheidend für den Schutz der Nierenfunktion ist. Sie fügte hinzu, dass das Erreichen der Ziel-Blutdruckwerte ebenso wichtig ist wie die Einnahme von Medikamenten. Nierenkrankheiten können akut oder chronisch sein. Akute Nierenverletzungen können noch reversibel sein, wenn sie prompt behandelt werden, insbesondere wenn Obstruktionen oder Infektionen frühzeitig behandelt werden. Chronische Nierenkrankheiten entwickeln sich jedoch im Laufe der Zeit und können irreversibel werden, wenn sie nicht frühzeitig erkannt werden. Sie wies darauf hin, dass anhaltend erhöhte Kreatinin-Werte über mehr als drei Monate auf eine chronische Nierenkrankheit hinweisen können und eine weitere Bewertung erforderlich machen.
Neben Diabetes und Bluthochdruck nannte Pada weitere Risikofaktoren wie wiederkehrende Harnwegsinfektionen, autoimmune Erkrankungen wie Lupus und die unüberwachte Einnahme von Kräuter- oder alternativen Medikamenten, die zu Nierenschäden beitragen können. Sie äußerte auch Bedenken hinsichtlich verzögerter Diagnosen, da frühe Symptome oft mit einfachen Harnwegsinfektionen verwechselt werden, was dazu führt, dass Patienten erst dann eine Behandlung suchen, wenn ihre Nierenfunktion bereits beeinträchtigt ist. Eine wachsende Sorge ist das Auftreten von Fällen bei jüngeren Patienten. „Es gibt bereits Patienten unter 20 Jahren, die wegen Nierenkrankheiten konsultieren“, sagte Pada und unterstrich die Notwendigkeit früherer Aufklärung und Screening.
Gesundheitsexperten bekräftigten, dass Prävention die stärkste Verteidigung gegen das Fortschreiten von CKD bleibt. Sie riefen die Öffentlichkeit dazu auf, regelmäßige Check-ups durchzuführen, einschließlich Blutdrucküberwachung, Blutzuckertests und grundlegender Nierenfunktionstests wie Kreatinin-Screening, insbesondere für Personen mit bekannten Risikofaktoren. Sie betonten auch die Bedeutung von Lebensstil-Disziplin, richtiger Medikamenteneinnahme und Vorsicht bei unregulierten Kräuter- oder alternativen Medikamenten als Schlüsselfaktoren zur Reduzierung des Risikos für Nierenkrankheiten. Das DOH und medizinische Experten ermutigen weiterhin die Gemeinschaften, der frühzeitigen Erkennung und präventiven Versorgung Priorität einzuräumen und hervorzuheben, dass das Fortschreiten von Nierenkrankheiten oft verlangsamt oder sogar verhindert werden kann durch rechtzeitige Intervention und nachhaltige Gesundheitsmanagement.