Experte warnt vor Schlangenbissen und begrenzter Antivenin-Versorgung
Ein Experte des Southern Philippines Medical Center betonte, dass richtiges Bewusstsein und Vorbeugung die wirksamsten Methoden zur Reduzierung von Schlangenbiss-Vorfällen sind.
Dr. Ella Joy Nogas vom Poison Treatment and Control Institute des Southern Philippines Medical Center hob die Bedeutung der Aufklärung von Familien über die Vermeidung von Schlangenbissen und die richtige Notfallreaktion hervor.
Davao ist Heimat einiger der giftigsten Schlangenarten der Philippinen, darunter die Philippinische Königskobra, die als eine der gefährlichsten im Land gilt.
Nogas erklärte, dass Bisse von giftigen Schlangen starke Schmerzen, Schwellungen, Blutungen, Gewebeschäden, Atemprobleme, Lähmungen und sogar den Tod verursachen können, wenn keine sofortige medizinische Behandlung erfolgt.
Die Expertin betonte, dass die Versorgung mit Antivenin begrenzt ist, da die Produktionskosten hoch sind. Sie unterstrich, dass Vorbeugung und sofortige medizinische Konsultation entscheidend sind, da Antivenin eine spezialisierte Behandlung mit begrenzter Verfügbarkeit ist.
Um Schlangenbiss-Vorfälle zu vermeiden, riet Nogas zu einer ordnungsgemäßen Umweltverwaltung und öffentlicher Aufklärung. Sie ermutigte Haushalte, insbesondere in ländlichen Gemeinden, ihre Umgebung sauber zu halten, indem sie hohes Gras, Holzstapel, Schutt und andere potenzielle Verstecke entfernen.
Die Expertin warnte auch vor schädlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen wie dem Schneiden der Wunde oder dem Versuch, das Gift herauszusaugen. Diese Maßnahmen könnten die Verletzung verschlimmern, anstatt Linderung zu bieten.
Nogas betonte, dass eine schnelle medizinische Behandlung und eine erhöhte öffentliche Aufklärung die Überlebensraten erheblich verbessern und Komplikationen durch Schlangenbisse reduzieren können.
Sie ermutigte die Gemeinschaften, über Maßnahmen zur Giftprävention informiert zu bleiben, um sicherere Wohnungen zu schaffen und Familien vor vermeidbaren Notfällen zu schützen.