Exekutive der Yanson Group klagt Familienmitglieder an
Der 78-jährige Antonio Zerna, ehemaliger Manager der Yanson Group of Bus Companies, hat Strafanzeigen gegen seine Verwandten Olivia Yanson und Leo Rey Yanson eingereicht.
Zerna wirft ihnen vor, in einem Autodiebstahlsfall falsche eidesstattliche Erklärungen abgegeben zu haben. Diese führten zu seiner Verhaftung und Anklage. Zerna wurde später freigesprochen.
Zerna, vertreten durch den Menschenrechtsanwalt Dino de Leon, gab die Details der Anzeigen bei einer Pressekonferenz im Benjamin Hall in Bacolod City bekannt.
Am 3. Juli reichten sie eine Anzeige wegen Urkundenfälschung gegen Leo Rey Yanson bei der Staatsanwaltschaft in Batangas City ein. Sechs Tage später folgten Anzeigen wegen Meineid und Urkundenfälschung gegen Olivia Yanson bei der Staatsanwaltschaft in Bacolod City.
Die Anzeigen richten sich gegen falsche Aussagen in Dokumenten, die zur Anklage gegen Zerna führten. De Leon betonte, dass es um die Wahrheit gehe.
Die Anzeige gegen Leo Rey Yanson richtet sich gegen eine Bescheinigung vom 8. Februar 2021. Darin wird behauptet, dass Zerna nicht berechtigt war, ein Dienstfahrzeug zu nutzen.
Die Anzeige gegen Olivia Yanson betrifft ein Sekretariatszertifikat. Dieses sollte die Einreichung der Autodiebstahlsanzeige gegen Zerna autorisieren. Zudem geht es um allgemeine Informationsblätter, die die Zusammensetzung des Vorstands und der Aktionäre von Ceres Transport Inc. änderten.
Zerna wurde 2020 verhaftet, nachdem eine Autodiebstahlsanzeige gegen ihn eingereicht wurde. Diese wurde später wegen fehlender Zuständigkeit abgewiesen. Eine zweite Anzeige folgte im März 2022.
Im November 2023 sprach das Gericht Zerna frei. Es stellte fest, dass die Anklage die Vorwürfe nicht beweisen konnte. Zudem erkannte es einen internen Streit innerhalb der Ceres Transport Inc. an.
Zerna arbeitete seit 1969 für die Yanson Group und wurde später Generalmanager der Mindanao-Operationen. Er arbeitete eng mit dem verstorbenen Ricardo Yanson Sr. zusammen und unterstützte die Unternehmensoperationen auch nach dessen Tod.
Zerna betonte, dass alle Vorwürfe gegen ihn erfunden seien. Er hofft, dass die Familie den Unternehmenskonflikt lösen kann.