Politik

Escudero erwartet Klage gegen 16-Stimmen-Schwelle im Amtsenthebungsverfahren

Senatsvorsitzender Francis Escudero will eine Klage gegen seine Entscheidung akzeptieren. Er hatte am 6. Juli entschieden, dass mindestens 16 Stimmen von Senatoren erforderlich sind, um Vizepräsidentin Sara Duterte im Amtsenthebungsverfahren zu verurteilen.

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Symbolbild: Envato

Escudero betonte, dass die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs bindend ist. Er ermutigte alle, die mit seiner Entscheidung nicht einverstanden sind, diese vor dem Obersten Gerichtshof anzufechten.

Die Entscheidung des Vorsitzenden wurde am ersten Tag des Amtsenthebungsverfahrens gegen Duterte getroffen. Escudero begründete seine Entscheidung mit der Verfassung von 1987.

Die Frage der Stimmenmehrheit wurde relevant, weil der Senat derzeit weniger aktive Mitglieder hat. Senatoren Jinggoy Estrada und Rodante Marcoleta sind inhaftiert. Senator Ronald dela Rosa ist verschwunden.

Escudero stützte sich auf das Urteil des Obersten Gerichtshofs im Fall Bayan v. Zamora. Das Gericht entschied, dass die Stimmenmehrheit auf der vollen Mitgliederzahl des Senats basieren muss.

Senator Panfilo Lacson hofft, dass das Oberste Gericht die Frage der Stimmenmehrheit frühzeitig klärt. Er möchte vermeiden, dass das Verfahren später kompliziert wird.

Der ehemalige Richter Adolfo Azcuna sieht derzeit keinen Grund, die Frage vor das Oberste Gericht zu bringen. Er erklärte, dass das Verfahren noch nicht den Punkt erreicht hat, an dem die Senatoren über eine Verurteilung oder Freisprechung abstimmen müssen.

Quellen