Erdbeben in Glan, Sarangani: Vier Flussstaudämme bilden sich
Nach dem Erdbeben der Stärke 7,8 in Glan, Sarangani haben sich in den bergigen Gebieten mindestens vier Flussstaudämme gebildet.
Ein Flussstaudamm hat begonnen, einzustürzen. Dies löste am Samstag, den 11. Juli, massive Überschwemmungen in Barangay Mudan aus. Der Südwest-Monsun, Habagat, verschärfte die Situation.
Laut ersten Daten der Barangay waren mehr als 400 Familien betroffen. Die meisten Häuser wurden vollständig weggespült.
Eine Ursache für die Überschwemmungen war der Einsturz eines Flussstaudamms in einem abgelegenen Berggebiet der Barangay.
Die lokale Regierung entdeckte bei einer Luftaufklärung vier Flussstaudämme in der Stadt nach dem zerstörerischen Beben am 8. Juni 2026.
Ein Flussstaudamm am unteren Teil des Berges wurde manuell abgebaut. Behörden prüfen, wie sie den Staudamm im Berggebiet angehen sollen, da der Zugang schwierig ist.
Der Vizebürgermeister James Victor Yap Jr. nannte die Nutzung von Pumpen und Schläuchen als erste Option. Hubschrauber sollen Materialien zu den betroffenen Menschen bringen.
Die Behörden erwägen auch die Sprengmethode. Diese Methode hat jedoch Nachteile, wie die unkontrollierte Freisetzung von Wasser und die Gefahr von Erdrutschen.
Der Regional Disaster Risk Reduction and Management Council-SOCCSKSARGEN empfahl eine überwachte vorsorgliche Evakuierung für Familien, die entlang des Flusses in Barangay Mudan und anderen nahegelegenen Barangays leben.
Rodrigo Sosmeña, Direktor des Office of Civil Defense-12, betonte, dass die Evakuierung streng überwacht werden muss. Die Menschen sollen physisch gesehen werden, bevor sie evakuiert werden.