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Erdbeben in Glan: Bewohner berichten von Lücken in der Katastrophenvorsorge

Ein Erdbeben der Stärke 7.8 in Glan, Sarangani, hat Lücken in der Katastrophenvorsorge offengelegt. Bewohner berichteten, dass keine medizinischen Rettungsteams sofort in einige Gemeinden gelangten, als das Beben endete. John Rose Vendiola, eine Bewohnerin von Barangay Calabanit, war am 8. Juni zur Zeit des Bebens in der Schule. An diesem Tag hatten in allen öffentlichen Schulen der Philippinen die Schulklassen begonnen.

Unusually high sea levels caused water to flood roads in residential communities next to the riveraowsakornprapat
Symbolbild: Envato

Vendiola schilderte, dass sie und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler lange in der Schule blieben, weil es kontinuierlich zu Nachbeben kam. Sie warteten auf ein Rettungsteam, aber es kam keine Hilfe. Sie mussten sich selbst helfen, bis sie nach Hause gelangten. Vendiola betonte, dass in den Schulen zwar Erdbebenübungen durchgeführt werden, diese aber nur für Schülerinnen und Schüler gelten. Erwachsene greifen meist auf Sicherheitstipps aus sozialen Medien zurück, wie die Drop-and-Cover-Technik und andere Schutzmaßnahmen.

Patrick Yap, stellvertretender Leiter des Büros des Gemeindeadministrators, erklärte, dass die lokale Regierung keine Warnübungen durchführt. Er betonte, dass reale Notfälle anders ablaufen als Übungen. Yap zeigte, dass das Erdbeben demonstrierte, wie schnell eine echte Katastrophe selbst gut vorbereitete Gemeinden überfordern kann.

Hamsiya Dioda, eine Bewohnerin von Barangay Burias, bestätigte, dass Schulen Erdbebenübungen für Schülerinnen und Schüler durchführen. Sie kritisierte jedoch, dass die Vorbereitung auf Gemeindeebene begrenzt bleibt. Dioda berichtete, dass im Barangay nur Alarm geschlagen wird, wenn etwas passiert. Der Barangay-Captain drückt dann eine Hupe.

Cesar Ian Manico, Informationsbeamter des Department of Social Welfare and Development (DSWD XII), erklärte, dass die Behörde einen Notfallfonds von 3 Millionen Peso für die Region XII hatte. Dieser Fonds war nach dem Erdbeben in Glan und anderen Hilfsanfragen schnell aufgebraucht. Bis zum 24. Juni 2026 hatte die Behörde mehr als 56 Millionen Peso für die betroffenen Gebiete ausgegeben.

Quellen