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Erdbeben auf den Philippinen: 92 Todesopfer in Glan und General Santos City

Ein Monat nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,8 am 8. Juni 2026 ist die Zahl der Todesopfer auf 92 gestiegen. Die meisten Opfer wurden in Glan, Sarangani und General Santos City registriert.

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Symbolbild: Envato

In der Region XII starben 71 Menschen, in der Region XI 21. Das geht aus dem Lagebericht Nr. 25 des National Disaster Risk Reduction and Management Council hervor.

Das Erdbeben verursachte 70 Erdrutsche, sieben Risse und zahlreiche beschädigte Gebäude. Zudem wurden 1.316 Menschen verletzt und 20 Personen bleiben vermisst.

Die Region XI umfasst die Provinzen Davao de Oro, del Norte, del Sur, Occidental und Oriental sowie die Städte Davao, Digos, Mati, Panabo, Samal und Tagum. Die Region XII besteht aus den Provinzen Sarangani, North Cotabato, South Cotabato und Sultan Kudarat sowie den Städten General Santos, Koronadal, Kidapawan und Tacurong.

In Glan, Sarangani, wurden 32 Todesfälle in 15 Barangays registriert. General Santos City meldete 22 Todesfälle. Der Bericht listet neun Namen der Opfer auf, während die restlichen 83 noch überprüft werden.

Die Opfer kamen aus verschiedenen Altersgruppen. Das älteste Opfer war Ontong M. Domantangan, 89, aus Batuganding, Sarangani, Davao Occidental. Das jüngste Opfer war ein einmonatiges Baby, Jillian F. Pawon, aus Camahual, Sarangani, Davao Occidental.

In Malapatan, Sarangani, wurden 12 Todesfälle registriert. In Tupi, South Cotabato, starben zwei Personen. In Tboli, South Cotabato, wurden drei Todesfälle gemeldet.

Die Behörden arbeiten daran, die genauen Umstände der Todesfälle zu klären. In Malita, Davao Occidental, wird der Fall von Sumanday D. Sugima, 79, überprüft, der angeblich von einem Felssturz erschlagen wurde.

Ednar Dayanghirang, Regionaldirektor des Office of Civil Defense XI, kündigte an, dass die Behörden im Juli, dem National Disaster Resilience Month, Maßnahmen zur Katastrophenvorsorge verstärken wollen.

Quellen