Wetter: Batangas, Cagayan, Cavite, Laguna
El Niño betrifft über 428.000 Menschen auf den Philippinen
EditDas Wetterphänomen El Niño hat landesweit bereits mehr als 428.000 Menschen in ihrer Lebensgrundlage beeinträchtigt. Wie der nationale Rat für Katastrophenrisikomanagement und Katastrophenschutz (NDRRMC) am Mittwoch mitteilte, sind von der Trockenheit bislang 428.687 Einzelpersonen beziehungsweise 115.246 Familien betroffen.
Die betroffenen Bevölkerungsgruppen verteilen sich über verschiedene Regionen des Archipels, darunter Cagayan Valley, Calabarzon (mit den Provinzen Cavite, Laguna, Batangas, Rizal und Quezon), Mimaropa (Mindoro, Marinduque, Romblon und Palawan), die Bicol-Region sowie Caraga. Infolge der Auswirkungen wurde in insgesamt 106 Städten und Gemeinden der Katastrophenzustand ausgerufen. Davon entfallen 66 Fälle auf Cagayan Valley, 23 auf Caraga, 12 auf die Bicol-Region, vier auf Calabarzon und ein Fall auf Soccsksargen, was Gebiete wie South Cotabato, Cotabato, Sultan Kudarat, Sarangani und General Santos City umfasst.
Zur Unterstützung der Betroffenen wurden bereits Hilfsgelder in Höhe von rund 45,5 Millionen Pesos an 34.649 Familien ausgezahlt. Dies entspricht etwa 73,74 Prozent der Familien, die auf Hilfe angewiesen sind.
Auch der Agrarsektor leidet massiv unter der Wetterlage. Nach ersten Informationen des Landwirtschaftsministeriums waren bereits 223.214 Landwirte in 14 Regionen betroffen, wobei der entstandene Schaden in der Landwirtschaft die Marke von 6,87 Milliarden Pesos erreichte.
Die Wetterbehörde Pagasa warnt vor einer weiteren Verschärfung der Lage. Demnach könnte El Niño bis Ende 2026 einen sehr starken Zustand erreichen und bis in die erste Jahreshälfte 2027 anhalten. Für den Zeitraum von Oktober 2026 bis März 2027 wird zudem mit zunehmenden Dürrebedingungen in weiteren Gebieten gerechnet.




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