Ehemaliger Schifffahrtsmitarbeiter in Cebu City bei Drogenrazzia festgenommen
In Cebu City haben Mitglieder der Philippine National Police Drug Enforcement Group 7 (PNP-DEG 7) einen ehemaligen Schifffahrtsmitarbeiter bei einer Drogenrazzia festgenommen. Die Festnahme erfolgte am 25. Juni 2026 um 16:05 Uhr in Sitio Liko-Liko, Barangay Babag. Der Verdächtige ist Bobby Gacayan Labitad, 51 Jahre alt, ein Bewohner von Sitio Lamakan im gleichen Barangay.
Den Behörden gelang es, bei Labitad Pakete mit verdächtigem Shabu im Wert von 65 Gramm zu sichern. Der geschätzte Straßenwert der Drogen beträgt 442.000 Pesos. Die beschlagnahmten Beweise wurden an die PNP Forensic Unit zur chemischen Analyse übergeben.
Labitad stand seit zwei Wochen unter Beobachtung der Behörden, nachdem sie Informationen von einer zuverlässigen Quelle erhalten hatten. Ein verdeckter Ermittler vereinbarte den Kauf von 15.000 Pesos an illegalen Drogen mit dem Verdächtigen. Als sich beide auf einen Treffpunkt einigten, führten die Behörden die Festnahme durch.
Die Ermittlungen ergaben, dass Labitad einen Abschluss in Marine Engineering von einer bekannten Universität in Cebu City hat. Er arbeitete für ein bedeutendes Schifffahrtsunternehmen in Cebu City, wurde jedoch wegen Drogenabhängigkeit entlassen. Seit 2023 soll er mit dem Verkauf von illegalen Drogen begonnen haben.
Labitad war bereits am 26. Januar 2024 wegen Drogenhandels festgenommen worden, wurde jedoch nach einem Deal mit der Staatsanwaltschaft freigelassen. Trotz der Festnahme und des Deals setzte er seinen Drogenhandel fort und soll seine Operationen nach der Bekanntschaft mit einem weiteren Drogenhändler im Cebu Provincial Detention and Rehabilitation Center ausgebaut haben.
Die Ermittler vermuten, dass Labitad wöchentlich etwa 50 Gramm Shabu in den ländlichen Barangays von Cebu City verkaufte. Die PNP-DEG 7 bereitet derzeit Anklagen gegen Labitad wegen Verstoßes gegen Abschnitt 5 (Vertrieb von illegalen Drogen) und Abschnitt 11 (Besitz von illegalen Drogen) des Comprehensive Dangerous Drugs Act von 2002 vor.