Sicherheit

Eastern Mindanao Command erwartet vor Jahresende Aufhebung des Aufstandsstatus

Das Eastern Mindanao Command (Eastmincom) erwartet, dass sein gesamter Zuständigkeitsbereich vor Ende 2026 als aufstandsfrei erklärt wird. Nur wenige lokale Verwaltungseinheiten warten noch auf die formelle Erklärung, nachdem sie die notwendigen Anforderungen erfüllt haben.

Gavel and Handcuffs on Flag
Symbolbild: Envato

Col. Ma. Rosa Cristina Rosete-Manuel, Sprecherin des Eastmincom, betonte während eines Medienforums des Davao Peace and Security Press Corps am 15. Juli, dass die verbleibenden Erklärungen nun weitgehend administrativ sind. Die lokalen Verwaltungseinheiten (LGUs) übernehmen die Führung in der letzten Phase des Prozesses.

Die verbleibenden Gebiete, die auf eine formelle Anerkennung als aufstandsfrei warten, umfassen die Provinzen South Cotabato, Sultan Kudarat, Bukidnon, Sarangani und Misamis Oriental. Dazu gehören auch die Städte Cagayan de Oro, Gingoog, El Salvador und Malaybalay. Die Erklärung umfasst zudem 11 Gemeinden in Bukidnon, sechs Gemeinden in Misamis Oriental und General Santos City.

Das Militär erklärte, dass diese Orte bereits die Anforderungen im Rahmen des Friedens- und Sicherheitskonzepts der Regierung erfüllt haben. Nur die offiziellen Erklärungseremonien müssen noch von den betroffenen LGUs und nationalen Behörden koordiniert werden.

Rosete-Manuel nannte die Auflösung des North Central Mindanao Regional Committee (NCMRC) der NPA als wichtigen Schritt. Sobald alle Provinzen, Städte und Gemeinden unter der Zuständigkeit des Eastmincom als unter einer stabilen inneren Sicherheitslage (SISC) anerkannt sind, ist dies ein wichtiger Meilenstein in der langjährigen Aufstandsbekämpfung der Regierung in Eastern Mindanao.

Trotz des bevorstehenden Meilensteins will das Eastmincom die Sicherheitsoperationen aufrechterhalten. Truppen bleiben in den Gebieten der Davao- und Caraga-Regionen stationiert, um die Sicherheit zu gewährleisten. Zudem wird die Zusammenarbeit mit anderen Behörden verstärkt, um neue Bedrohungen wie illegale Aktivitäten und transnationale Verbrechen zu bekämpfen.

Quellen