Duterte: Zufriedenheitswert steigt vor Amtsenthebungsverfahren
Die Zufriedenheitswerte von Vizepräsidentin Sara Duterte stiegen im Juni 2026 leicht an. Das geht aus einer Umfrage der Social Weather Stations hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Die Umfrage fand vom 20. bis 29. Juni statt. Demnach waren 58 Prozent der erwachsenen Filipinos mit Dutertes Leistung zufrieden. 26 Prozent waren unzufrieden. Das ergab einen Netto-Zufriedenheitswert von +31. Das sind zwei Punkte mehr als im März 2026.
Die Umfrage zeigte, dass der Anstieg der Zufriedenheitswerte in Balance Luzon am stärksten war. In Mindanao stieg er ebenfalls, während er in Metro Manila sank. In den Visayas blieb er stabil.
Duterte erreichte ihre höchsten Zufriedenheitswerte in Mindanao mit +84. In den Visayas lag der Wert bei +36, in Balance Luzon bei +10 und in Metro Manila bei +3.
Senator Sherwin Gatchalian erhielt im ersten Monat seiner Amtszeit als Senatspräsident einen Netto-Zufriedenheitswert von +18. In den Visayas war die Zufriedenheit mit +30 am höchsten. In Balance Luzon lag sie bei +21, in Metro Manila bei +15 und in Mindanao bei +5.
Auch der Sprecher des Repräsentantenhauses, Faustino Dy III, verzeichnete einen Anstieg seines Zufriedenheitswertes. Er stieg von +4 im März auf +8 im Juni.
Der Oberste Richter Alexander Gesmundo verbesserte seinen Zufriedenheitswert um einen Punkt von +9 im März auf +10 im Juni.
Präsident Ferdinand Marcos Jr. verbesserte seinen Zufriedenheitswert um acht Punkte. Er stieg von -15 im März auf -7 im Juni.
Die Umfrage wurde mit 1.200 Erwachsenen durchgeführt. Sie waren gleichmäßig auf Metro Manila, Balance Luzon, die Visayas und Mindanao verteilt. Jede Region hatte 300 Teilnehmer.
Die Umfrage hat einen Fehlerbereich von plus/minus drei Prozentpunkten für nationale Schätzungen. Für jede der vier Regionen liegt der Fehlerbereich bei plus/minus sechs Prozentpunkten.
Duterte wurde im Mai vom Repräsentantenhaus angeklagt. Ihr werden unter anderem der Missbrauch von Geheim- und Nachrichtendiensten vorgeworfen. Sie soll auch eine Morddrohung gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr. und seine Familie ausgesprochen haben. Zudem wird ihr unerklärlicher Reichtum vorgeworfen. Sie bestreitet die Vorwürfe und bezeichnet das Verfahren als politisch motiviert.
Das Amtsenthebungsverfahren begann am 6. Juli.