Politik

Duterte nutzt Opferrolle für politische Strategie

Vice President Sara Duterte besuchte am 7. Juli den Senat und sprach von einem Blutbad. Sie sagte, sie werde blutig, aber nicht gebrochen werden. Duterte nutzte dabei die Sprache der Unterdrückten.

Gavel and Handcuffs on Flag
Symbolbild: Envato

Tatsächlich ist Sara Duterte Teil einer politischen Dynastie, die die Sprache der Unterdrückten für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Ihr Vater, Rodrigo Duterte, ist wegen staatlich geförderter Gewalt gegen Arme im Rahmen des Drogenkriegs in Den Haag angeklagt. Er soll Menschenrechte verletzt haben.

Duterte verglich sich mit den Romanows. Die russische Königsfamilie wurde von den Bolschewiken hingerichtet. Die Duterte-Familie nutzt diesen Vergleich, um eine angebliche Verschwörung gegen sie zu suggerieren. Die Staatsanwaltschaft nannte diese Verschwörung jedoch ein Hirngespinst.

Die Duterte-Familie hat ihre Strategien weiterentwickelt. Sie greift nun auf historische Ereignisse und Figuren zurück, um ihre politische Agenda zu rechtfertigen. So nutzte sie die Romanows als Symbol für eine angebliche Verschwörung gegen sie. Die Romanows waren jedoch keine Opfer von Verfolgung, sondern herrschten über die Gesellschaft.

Die Manipulation der Sprache der Unterdrückten durch die Machthaber führt zu einer kulturellen Verschiebung in der Gesellschaft. Millionen Menschen sind bereit, Sara Duterte zu verteidigen. Paterno Esmaquel von The Wide Shot nannte dies einen Weg zur Gewalt. Sara Duterte treibe die Jugend mit ihrem Verhalten in Richtung Gewalt.

Quellen