Politik

Duterte muss sich erneut vor dem Senat verantworten

Die Vizepräsidentin Sara Duterte muss sich erneut vor dem Senat verantworten. Im Mai wurde sie vom Repräsentantenhaus erneut angeklagt. Sie ist die erste philippinische Amtsträgerin, die zweimal vom Unterhaus des Parlaments angeklagt wurde.

Dome of the Manila Cathedral, in Manila, The Philippines
Symbolbild: Envato

Die Anklagepunkte umfassen angebliche Drohungen gegen Präsident Ferdinand Marcos Jr. und seine Familie, den Missbrauch von Geheimfonds sowie unerklärten Reichtum. Duterte hatte erneut eine Petition beim Obersten Gerichtshof eingereicht, um die Anklage zu stoppen. Der Oberste Gerichtshof erließ jedoch keine einstweilige Verfügung.

Im Juni fand eine fünftägige Vorverhandlung im Senat statt. Diese endete am 25. Juni und ebnete den Weg für den Prozess, der am 6. Juli begann. Ähnlich wie im Jahr 2025 wird Duterte von einer Gruppe von Anwälten verteidigt, die größtenteils aus der Kanzlei Fortun, Narvasa und Salazar stammen.

Die Verteidigung wird von der Anwältin Sheila Sison geleitet. Sie ist Partnerin bei Fortun, Narvasa und Salazar. Sison hat einen Abschluss in Kommunikationswissenschaften von der University of the Philippines Los Baños und ein Jurastudium an der San Sebastian College Recoletos absolviert. Sie wurde 2014 zur Anwältin zugelassen.

Philip Sigfrid Fortun ist Mitbegründer der Kanzlei Fortun, Narvasa und Salazar. Er wurde 1984 als Anwalt zugelassen und hat umfangreiche Erfahrung in Straf- und Zivilrecht, Schiedsverfahren und Amtsenthebungsverfahren. Fortun hat auch bedeutende Fälle wie den Ampatuan-Fall bearbeitet, sich jedoch aufgrund potenzieller Interessenkonflikte zurückgezogen.

Gregorio Narvasa II ist ebenfalls Mitbegründer der Kanzlei. Er hat einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre von der Ateneo de Manila University und einen Abschluss in Rechtswissenschaften von der University of the Philippines. Narvasa ist der Sohn des verstorbenen Obersten Richters Andres Narvasa, der den ehemaligen Präsidenten Joseph Estrada in dessen Amtsenthebungsverfahren 2000 vertrat.

Quellen