Dumanjugs Bürgermeister verteidigt umstrittene Schulreformen
Dumanjugs Bürgermeister Efren Gica bekräftigte seine Unterstützung für kommunale Bildungsreformen. Dazu gehören verpflichtende Samstagstutorials für die Klassenstufen 1 bis 12 und ein vorgeschlagenes Verbot von Handys in den Schulen. Gica kritisierte die Politik des Bildungsministeriums „No Child Left Behind“. Er argumentierte, dass diese Politik die Autorität der Lehrer und die akademische Verantwortung schwäche.
Gica nannte die Politik des Bildungsministeriums einen Beitrag zur Bildungskrise. Seine vorgeschlagenen Verordnungen sollen diese Krise angehen. Daten der Zweiten Kongresskommission für Bildung zeigen, dass fast vier von zehn Schülern der Klassenstufen 1 bis 3 in der Provinz Cebu Schwierigkeiten haben, einen einzigen Absatz zu verstehen. Dies unterstreicht bestehende Lernlücken.
Gica bleibt trotz Kritik an seinen vorgeschlagenen Bildungsreformen fest entschlossen. In einem Facebook-Post vom 2. Juli 2026 erklärte er, dass er bereit sei, mögliche Suspendierung oder sogar Amtsenthebung zu riskieren. Er betonte, dass er das Wohl der Gemeinde Dumanjug nicht gefährden werde. In einem Telefoninterview mit SunStar Cebu am 3. Juli 2026 klärte Gica jedoch, dass er keine Drohungen oder Einschüchterungen erhalten habe.
Die Gemeinde Dumanjug führt ein Bildungsprogramm ein. Es umfasst verpflichtende Samstagstutorials, Werteerziehung und Fortbildungen für Lehrer. Gica kritisierte die Politik des Bildungsministeriums „No Child Left Behind“. Er sagte, dass diese Politik die Lehrer entmachtet und die Verantwortung für Noten entfällt. Dies habe zu einer Krise geführt, in der die Jugend tatsächlich zurückbleibe.
Gica plant, das Tutorialprogramm auszuweiten. Dazu gehört ein vorgeschlagenes Handyverbot in Schulen. Er will die Lernlücken schließen. Gica betonte, dass die Kinderbildung im Fokus stehen müsse. Das Handyverbot sei eine Möglichkeit, ihnen zu helfen. Diese Verordnung sei längst überfällig.
Dumanjug startete im vergangenen Jahr ein Sommer-Tutorialprogramm. Es richtet sich an Schüler, die in Englisch und Mathematik Schwierigkeiten haben. Dieses Jahr plant die Stadt, es zu verpflichtenden Samstagstutorials für die Klassenstufen 1 bis 12 auszuweiten. Die Klassen sollen auf 10 Schüler begrenzt werden, um eine gezieltere Anleitung zu ermöglichen.
Gica plant auch, mit lokalen Kirchen zusammenzuarbeiten. Sie sollen Sonntagsprogramme für Kinder anbieten. Diese sollen zur Werteerziehung beitragen. Laut der Zweiten Kongresskommission für Bildung haben fast vier von zehn Schülern der Klassenstufen 1 bis 3 in der Provinz Cebu Schwierigkeiten, einen Absatz zu verstehen. Die Bewertung umfasste mehr als 263.000 Schüler zu Beginn des Schuljahres 2025-2026. Sie identifizierte Cebu City und Talisay City als die Städte mit der höchsten Anzahl an Schülern mit schlechter Lesefähigkeit.